Die Workshops

 

Die Workshops:

 

Carsten Aschenbruck
& GS Bürgeresch 4c
"Stadtbilder der Zukunft -
wie hätten wir es denn gern?"

Claudia A.Cruz
& GS Heiligengeistttor 3b
"WENIGER IST MEHR/MEHR IST MEHR"

Joschua Braun
& OBS Alexanderstraße 7b
"Morgentau"

Lauta Keppel & Carolin Werel
& GS Heiligengeistttor 3b
"GESTALTE DEINE ZUFUNFT"

Helmut Feldmann
& OBS Osternburg 7c + OBS Alexanderstraße 7c
"Stille Wasser sind tief"

Ulrike Schulte
& GS Bürgeresch 4c
" "Archipel" Oldenburg"

Sirma Kekeç
OBS Alexanderstraße 7c
"Den Horizont als gebogene Linie sehen"

Patricia Lambertus
& OBS Osternburg 7a
„Klimakapsel

Navi Carolay Ugarte
& OBS Osternburg 7c
„heute-morgen-übermorgen“

Gertrud Schleising
& OBS Alexanderstraße 7c
„Quasi come Venezia“

Udo Steinmann
& OBS Osternburg Klasse 7b
„Wolkenkuckucksheim“

Oandris (Joa) Tejeiro
& OBS Osternburg Klasse 7b
„Der Stadtwald“

Stephanie Ritterhoff
& OBS Osternburg Klasse 7d
„Wir zeigen, wie wir die Welt zeigen“

Reiner Will
& OBS Osternburg Klasse 7a
„Klima-Archiv“

Georg Lisek
& OBS Osternburg Klasse 7d
„Wir brauchen ein Rettungsfloß“

 


Carsten Aschenbruck & GS Bürgeresch 4c + Sandra Langenhahn (Weskampstraße) 

„Stadtbilder der Zukunft - wie hätten wir es denn gern?“

24. Februar - 31. März 2022

Bildhauerisches Arbeiten.  
Wir werden das Thema einmal aus positiver und einmal aus negativer Sicht angehen. 
Beide Städte werden aus Ton gebaut, gebrannt und 1x bunt, sowie 2x grau-braun glasiert.
1. Stadt wird begrünt (evtl. mit echten Pflanzen) und mit viel Grünfläche, Parks und Fahrradwegen angelegt
2. Stadt wird möglichst trist dargestellt

Beides wird auf Holzplatten angebracht. Stadt 2 in einer Kiste.
1. begrünte, autofreie Stadt
2. versandete/versandende Stadt 
- die Stadt wird auf einer „Wippe“ gebaut und kann durch deren Betätigung im Sande versinken

 Zwei gegensätzliche urbane Szenarien der Zukunft werden einander gegenübergestellt, wobei die eine interaktiv sein wird. 


Ulrike Schulte & GS Bürgeresch 4c + Sandra Langenhahn (Weskampstraße)

„„Archipel“ Oldenburg“ 

24. Februar - 24. März 2022

Der Meeresspiegel ist gestiegen. Um Oldenburg zu retten, wurden die Stadtteile getrennt und schwimmen
als “Inseln” auf dem Meer. Wie sieht es dort nun aus? Aus gebrauchten Pappen und Papieren gestalten wir
unsere Visionen der Stadt nach dem Abschmelzen der Pole. Was braucht man um zu überleben? Bleibt jeder
Stadtteil für sich? Vielfältige Fragestellungen rund um das zukünftige Leben in der Stadt können thematisiert werden.
unterschiedliche Papierbearbeitungstechniken kommen zum Einsatz, um die Ideen zu realisieren.

Die Stadt Oldenburg besteht nur noch aus „Stadtteil-Inseln“, deren Umrisse entfernt an die früheren erinnern -
das Wasser hat die Ecken und Kanten abgerundet - man kann kaum Neues kaufen und muss sich aus dem Vorhandenen bedienen.
Z.B. gibt es noch Papier und Pappe, Stoffreste, Korken, Dinge ...

Wir collagieren auf Flächen ( den Grundrissen der Stadtteile) und bauen Objekte, um die ausgewählten Stadtteile „neu“
und den angenommenen Veränderungen angepasst, zu gestalten. Wir machen Pläne in 3 D, ähnlich wie von Architekten,
aber verwenden keine Leichtstoffplatten wie diese, sondern Pappen und Papiere, auch Stoffe und andere geeignete Dinge
mit denen gearbeitet werden kann und die nach Möglichkeit aus eigenem Bestand genommen werden. Also wir werden recyclen,
wiederverwenden, weiterbearbeiten. Dabei wird das Material geschnitten - gerissen - oder im jeweiligen Zustand verwendet.
Wir kleben - tackern - flechten - weben - nähen und stecken zusammen ... oder entwickeln noch andere Möglichkeiten des Verarbeitens.
Das Zusammenstellen und Verarbeiten von Papp- und Papierresten / vorgefundenen Materialien / „nutzlos“ Gewordenem führt dabei
vielleicht erst zu guten Ideen für eine klimagerechte Neugestaltung bzw. Anpassung der Wohnorte an die veränderte Realität.


Claudia A. Cruz & GS Heiligengeisttor 3b + Rainer Heidenreich (Weskampstraße)

„WENIGER IST MEHR/MEHR IST MEHR?“

21. Februar - 31. März 2022

Die Textilindustrie ist die zweithäufigste Umweltverschmutzung auf unserem Planeten.
Die Überproduktion von Textilprodukten und die Modebranche verschmutzen nicht nur,
sondern erzeugen auch eine der größten sozialen Ungleichheiten, die auf unsere Welt gibt.
Dieses Phänomen betri?t uns nicht nur persönlich, sondern wirkt sich auch auf unser tägliches
Leben, in unseren Städten und auf die Art und Weise aus, wie Menschen in unsere Gesellschaft
behandelt und repräsentiert werden.

Aus diesem Grund ist es von größter Bedeutung, dieses Problem frühzeitig anzugehen, um das
Bewusstsein für unsere persönliche Handlungen sowie für die Handlungen von Regierungen und
mächtigen Industrien zu schärfen. Da dieses Thema von enormer Komplexität ist, werden wir es
aus einer persönlichen Perspektive betrachten und uns langsam annähern.


Laura Keppel/ Carolin Werel & GS Heiligengeisttor 3b + Rainer Heidenreich (Weskampstraße)

„GESTALTE DEINE ZUKUNFT“

21. Februar - 28. März 2022

1/3       Wie sieht unsere Stadt heute aus?

2/3       Wie würde unsere Zukunft vermutlich aussehen, wenn wir den Klimawandel ignorieren würden?

3/3       Wie wir unsere Zukunft durch Klimaschutz positiv beeinflussen können und wie Oldenburg unter
            Berücksichtigung dessen, in Zukunft aussehen könnte.

Durch die Gestaltung einer Dreier-Serie, sollen die Gegenwart und Zukunft in zweifacher Ausführung veranschaulicht werden.
Hierbei wird der Kontrast zwischen der Gegenwart (1/3) und einer Zukunft mit fortschreitendem und ungebremsten Klimawandel (2/3)
oder einer Zukunft, die wir durch Klimaschutz positiv beeinflussen (3/3) bildlich sichtbar. Fotoabzug 2/3 und 3/3 werden durch das
Übermalen und Hinzufügen von Elementen und Motiven mit Acrylfarbe von den Schülerinnen und Schülern ins Positive, beziehungsweise
ins Negative verändert.
Der Kontrast der hierbei entsteht, soll zum Denken und Handeln anregen und dazu aufrufen, auch im wahren Leben die Zukunft positiv
zu gestalten und die Umwelt zu schützen und zu erhalten.

Frei nach dem Motto: „GESTALTE DEINE ZUKUNFT“


Joschua Braun & OBS Alexanderstraße 7b + Ines van Hove (Freizeitstätte Bürgerfelde)

„Morgentau“

14. März - 18. März 2022

Ziel ist das Herstellen von  kleinen Heften (Guides) zu den jeweiligen Themen. In den Heften findet Malerei, Zeichnung, Collage, Schrift etc. statt.
Es gibt keine Einschränkungen für das Gestalten der Hefte. Die eigenen Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft zu äußern und sie im Kontext
der Fragen Klima, Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit zu hinterfragen ist unsere Aufgabe; die eigenen Ideen und das Verhalten im Kontext der Frage-
stellungen zu prüfen und nach Lösungsansätzen zur Verwirklichung von Ideen und Vorstellungen zu forschen. Hierbei sollen Konzepte zum Thema
Klimaschutz und Nachhaltigkeit entstehen, welche auch im alltägliche Leben anwendbar sein könnten. Von einfachen Regeln für den Alltag bis zu
utopischen Fantasien ist alles denkbar.

Die Ergebnisse werden in einem Guide festgehalten, welche als eine Art Tagebuch/Survivalbook fungieren.  Das Heft, welches mit der Gruppe erstellt
wird, dient dann als „Dummy“, welcher vervielfältigt wird (1 Exemplar pro Teilnehmer*in/ bei Bedarf weitere Verfielfätigungen für die Öffentlichkeit).


Gertrud Schleising & OBS Alexanderstraße 7b + Oliver Gronemann (Stadtatelier Schlosshöfe)

„Quasi come Venezia“

14. März - 18. März 2022

Fiktion: Der Klimawandel hat Oldenburg unter Wasser gesetzt.

Die Oldenburger Bevölkerung plädiert dafür, aus der Not eine Tugend zu machen:
Der öffentliche Verkehr wird aufs Wasser verlegt, das Leben muss weitergehen...

Das Leben geht weiter: "Nehmen Sie ein Vaporetto und kommen Sie gut an!"

P.S.: Sie benötigen nur ein einziges Ticket / Tagesticket: 10,50€

1. Städtevergleich: Oldenburg - Venedig
Wir betrachten Stadtpläne und Gebäude, vergleichen, suchen nach Ähnlichkeiten und Unterschieden.

2. Stadterkundung:
Wir machen Fotos an prominenten Orten in der Oldenburger Altstadt: Schlossplatz, Schloss, Lappan, Pferdemarkt....
Wir stellen uns dabei vor, wie diese Orte unter Wasser aussehen.

3. Gestaltung von Collagen, siehe Bildanhänge
Aus den Fotos und Bild- und Zeitschriftenmaterial aus Überschwemmungsgebieten gestalten wir ein venezianisches Oldenburg

4. Wasserstraßen -ÖPNV:
Wir verbinden die Orte unserer Erkundungstour und gestalten einen Stadtplan mit Wasserstraßennetz und Haltestellen....

5. directly from OL:
Wir verfassen Texte und Interviews : "zur Lage" und überlegen, wie sich der Zustand auf die ärmere Bevölkerung auswirkt...

Daraus erstellen wir:

1. Gemeinschaftsarbeit: Stadtplan_Wasserstraßen-ÖPNV in Oldenburg

    a) alltagstauglicher Schiffsverkehr mit timetable

    b) Angebote zu Sightseeing-Routen: Highlights - quasi come Venezia

2. Einzelarbeiten: Collagen und Berichte: "Venezianische Verhältnisse"


Sirma Kekeç & OBS Alexanderstraße 7c + Silvia Gramsch (Weskampstraße)

„Den Horizont als gebogene Linie sehen“

14. März - 18. März 2022

Das Zitat von Ulf Merbold, deutscher Physiker und ehemaliger Astronaut ist Ausgangspunkt für eine künstlerische Reise
in den urbanen Orbit von Oldenburg. Wir wechseln dabei die Perspektiven, starten unsere Mission mit einer eigens dafür
auf dem Zeichenbrett entworfenen Kunstraumkapsel und werden zu kreativen Stadtraumfahrer*innen. Ansichten und Vergleiche
von Landkarten, Stadtplänen, Weltraum- und Satellitenbildern über Oldenburg aus mehreren Jahrzehnten begleiten den
künstlerischen Prozess. Parallel recherchieren wir im Internet über politische Forderungen zur Stadtentwicklung mit mehr
Lebensqualität und Vielfalt wie z.B. die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ oder „Morgenstadt“. War früher alles besser im Vergleich
zu heute und verdanken wir den Nörglern den Fortschritt, da zufriedene Menschen sich keine Veränderung wünschen? Liegt die
Zukunft in der Vergangenheit und kann Neues nur aus Altem wachsen? Auch diesen Fragen werden wir nachspüren; mit Malerei
und Zeichnung auf Leinwand und Papier nach kreativen Lösungen suchen und unsere Stadt als „Morgenstadt“ künstlerisch weiterdenken.


Helmut Feldmann & OBS Alexanderstraße 7c + Susan Wiraeus (Weskampstraße)
& OBS Osternburg 7c + Andreas Hoppe (Weskampstraße)

„Stille Wasser sind tief“

14. März - 18. März 2022 & 28. März - 01.April

Auf der Erde wird es immer wärmer. Die Erwärmung der Ozeane führt zur Ausdehnung des Wassers, die gestiegenen Lufttemperaturen zum Abschmelzen
von Gletschern und Eisschilden, wodurch Wasser vom Festland in die Ozeane gelangt. Eine Ursache für die globale Erwärmung von Ozeanen und Atmosphäre
ist die menschliche Aktivität.

Was bedeutet das für eine Stadt wie Oldenburg? Müssen wir unsere Häuser der Zukunft auf Stelzen bauen? Wird unsere Stadt etwa Autofrei?

Bereits ab dem Mittelalter schützten sich die Menschen durch den Bau von Deichen vor Überschwemmungen und Sturmfluten.
Aber wie sehen die Deiche der Zukunft aus? Werden sie den steigenden Anstieg des Meeresspiegels standhalten.
Wie wird sich unsere Küstenlandschaft verändern und wie hat sie sich bereits in den letzten Jahrhunderten verändert.

Ich möchte mit den TeilnehmerInnen zeichnerisch und druckgrafisch Landkarten nach alten Darstellungsweisen erarbeiten.
Diese Karten sollen UNS spiegeln, wie sich der Klimawandel auf unsere Region und auf unsere Stadt auswirken könnte.

Landkarten der Zukunft?


Navi Carolay Ugarte Limachi & OBS Osternburg 7c + Francesca Asplund (Weskampstraße)

„heute-morgen-übermorgen“

28. März - 01.April 2022

Um sich für die Zukunft vorstellen zu können, wohin die Stadt sich entwickelt, müssen wir und die Gegenwart anschauen. Wir müssen überlegen, mit welchen
Aktionen wir das Klima wie verändern werden. Durch die Sicht und Vorstellungskraft der Kinder und Jugendlichen kreieren wir Bilderserien, welche für einen Ort,
zwei verschiedene Wege in die Zukunft zeigen. Zwei gegensätzliche Wege für den Umgang mit der Klimakriese. Werden die Menschen es schaffen ihr Verhalten
so zu verändern, dass die Klimakriese noch abgewandt werden kann, oder nicht? Und wie würden die Orte für beide Varianten in der Zukunft aussehen?
Das Bild, die Aquarellfarben, die Tinte und vor allem die Vorstellungskraft der Kinder und Jugendlichen sind die Komplizen um die verschiedenen, möglichen
Zukünfte der Stadt zu formen und darzustellen. Die Bilder beginnen mit dem aktuellen Oldenburg und entwickeln sich von da aus in zwei Verschiedenen Zukunftsvisionen.


Eine Richtung, in der die Menschen sich nicht um den Klimawandel kümmern, Ressourcen verschwenden, das Klima zunehmend lebensunfreundlicher wird und
die Stadt in grauen Beton versinkt. Die andere Richtung, in der die Menschen den Klimawandel ernst nehmen, es schaffen, das Interesse eines gesunden Planeten
über eigene Interessen zu stellen und mehr Grünflächen und Parks in der Stadt erschaffen. Eine Vision in der die Menschen ihren Konsum verändern, die Stadt mit Strom
aus Windrädern und Solaranlagen versorgt wird, die Straßen mit Fahrrädern anstelle von Autos gefüllt sind und alles passiert, was sich die Kinder und Jugendlichen in einer
klimafreundlichen Zukunft vorstellen können. Von jedem Ort werden wir ein Bild mit dem jetzigen Stand und jeweils zwei Bilder für unsere Visionen für 2030, 2050, 2100 und 2200 malen.


Georg Lisek & OBS Osternburg 7d + Christiane Uschkurat (Werkraum OBS Osternburg)

„Wir brauchen ein Rettungsfloß“

28. März - 01.April 2022
 

Wenn alles überflutet ist, brauchen Menschen Rettungsboote. Wir lassen uns auf das Szenario voll ein und bauen ein Floß, auf dem sich die Schüler*innen selbst retten würden.

Als Gruppe entwickeln sie Formen und notwendige Funktionen des Floßes. Es gibt ein bestimmtes Budget, über das die Jugendlichen verfügen können.
Dafür kaufen sie im Baumarkt notwendige Materialien und setzen sie zusammen. Der Floßbau kann insgesamt durchaus künstlerisch frei passieren und
ist nicht auf eine volle Funktionstüchtigkeit hin angedacht. Dennoch soll wenn möglich final das Gefährt in einer Aktion in die Hunte o.ä. gelassen werden.


Stephanie Ritterhoff & OBS Osternburg 7d + Sabine Müller-Jentscht (Schneiderraum OBS Osternburg)

„Wir zeigen, wie wir die Welt zeigen“

28. März - 01.April 2022
 

Gemeinsam werden wir eine alte Schullandkarte umgestalten und den zu erwartenden klimatischen Veränderungen anpassen.
Jedes Kind kann außerdem eine eigene textile Landkarte spielerisch entwickelt. Eine geografische Schullandkarte wird maßstabsgerecht
zu einer visionären Landkarte umgestaltet. Die persönliche Verortung wird damit in der Veränderung erfahrbar. Die Schüler*innen sollen
ideenreich Gestaltungsmöglichkeiten erfinden, um die Zukunft abzubilden. Dazu dienen hauptsächlich Stoffe aber auch Fundstücke, Zweige,
Legosteine etc. Aufnähen, -kleben, malen – eine Vielfalt an Techniken kann zum Einsatz kommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Udo Steinmann & OBS Osternburg 7b + Carolin Brunken (Altenesch)

„Wolkenkuckucksheim“

28. März - 01.April 2022
 

Philosophisch angelehnt an die Idee der innerstädtischen grünen Lunge und Kunstaktionen wie die „7000 Eichen“ von Joseph Beuys
habe ich ein Stadt – Klima – Kunstprojekt mit dem Namen „Wolkenkuckucksheim“ konzipert.

Um einen niedrigschwelligen Einstieg zu ermöglichen, wird zu Beginn des Projektes ein Ausflug zum nahegelegenen Städtischen Zentralfriedhof
Oldenburg mit allen Teilnehmer*innen stattfinden. Dort werden sich die Kinder unter künstlerischer und pädagogischer Begleitung intensiv mit ihrer
Umwelt und den Alltagsgegenständen auseinandersetzen und diese zur späteren Weiterverarbeitung sammeln.

Die gesammelten Gegenstände, wie bspw. Blätter, Baumrinde, Federn und Farne werden anschließend getrocknet und gewalzt und dienen als Druckstöcke.
Mithilfe von Elementen der Collagrafie können durch serielles Drucken somit vielfältige Versionen einer Druckvorlage entstehen. Aus Federn werden
Toskanische Zypressen, Blätter transformieren zu Bäumen, Blüten setzen farbige Akzente. Diese werden anschließend ausgeschnitten und ineinander gesteckt,
sodaß phantastische Merkmale einer Stadt, wie Flora und Fauna, in unterschiedlichen Größen und Formen entstehen können.

Desweiteren wird ebenfalls die Technik der Radierung angewandt. Aus Alufolien und zerknüllten Tetrapacks entstehen Felsstrukturen, Meeresbrandung, oder
Wolkenformationen. Beim Drucken kommen nur hochwertige, lichtechte und brilliant untereinander zu mischende Wassertiefdruckfarben zum Einsatz, die nur
Wasser, Seife und Schwamm, keinerlei chemische Zusätze, zur Reinigung benötigen.

Die Ergebnisse werden zu einer spielerischen Stadtlandschaft zusammengesteckt. Die Kinder erschaffen somit ihr eigenes verwirrendes, von der Realität
gelöstes Bild einer Stadt. Die unterschiedlichen Ansatzpunkte des Projektes erlauben es, dass die Teilnehmer*innen ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend
an der Thematik arbeiten können. 


Oandris (Joa) Tejeiro & OBS Osternburg 7b + Carolin Brunken (Altenesch)

„Der Stadtwald“

28. März - 01.April 2022
 

Wälder sind wichtig, weil sie den Wasserkreislauf in vielen Regionen des Planeten regulieren, den Boden schützen,
indem sie zur Kontrolle der Erosion beitragen, und der Lebensraum von tausenden von Pflanzen- und Tierarten sind.
Wälder sind die Quelle vieler Ressourcen, sie versorgen uns mit Holz, Medikamenten, Nahrungsmitteln und
Ballaststoffen. Sie haben eine wichtige Funktion bei der Speicherung von Kohlendioxid (CO2), das den Treibhauseffekt
in der Atmosphäre verursacht. Um den Klimawandel einzudämmen und ein Bewusstsein zu fördern ist es von sehr hoher
Bedeutung die Kinder über die Bedeutung des Waldschutzes zu sensibilisieren sowie für die Erhaltung vieler Tierarten,
die im Wald leben.

Wir bauen gemeinsam einen Wald für die Stadt, der vollständig aus recycelten Materialien besteht.

Der Wald wird aus aus Pappe und Altpapier gebaut, gestrichen und zusammengebaut. Anschließend wird die Installation
in den Ausstellungsraum gestellt, so dass der Wald „besichtigt und erlebbar“ werden kann. Es wird in Gruppen gearbeitet, 
wo wir versuchen werden auf diese Weise über Umweltschutz zu reflektieren. Es werden ca. 6 grossformatige Bäume
gebaut, die ca. 3 m. hoch sind. Die Installation soll auf einer Fläche von ca. 5 m² gestellt werden

 

 


Reiner Will & OBS Osternburg 7a + Alexandra Hillebrandt (OBS Osternburg)

„Klima-Archiv“

28. März - 01.April 2022
 

Dass man an den Ringen von Bäumen auf die klimatischen Verhältnissen der Vergangenheit schließen kann, ist bekannt.
Aus unterschiedlichsten Papieren u. Pappstreifen, die ja auch mal Holz waren, bilden wir solche “Baumscheiben” nach
und kombinieren sie mit Daten aus der Geschichte Oldenburgs von denen wir glauben, dass sie klimarelevant sind:

z.B. den Temperaturanstieg, Regenmengen, Verkehrsaufkommen, Energieverbrauch, Bevölkerungswachstum.

 


Patricia Lambertus & OBS Osternburg 7a + Alexandra Hillebrandt (OBS Osternburg)

„Klimakapsel“

28. März - 01.April 2022
 

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels stellen sich nicht nur viele Künstler, Architekten und Utopisten die Frage wie man in der Zukunft leben / überleben kann.
Der Klimawandel wird für uns alle spürbarer und welche Handlungsstrategien gibt es wenn er nicht mehr aufzuhalten ist? In dem Kurs werden unterschiedliche Konzepte,
Modelle, Strategien, Experimente und Utopien aus Design, Kunst, Architektur und Städtebau vorgestellt und besprochen.

Temporäre urbane Klimakapseln, „moving cities“ sollen menschliches Leben unabhängig von den klimatischen Bedingungen ermöglichen. Schwimmenden Städte und
Körperkapseln können bei einem Anstieg des Meeresspiegels eine Strategie sein. Wie sieht die eigene Vision von einer Zukunft aus, wenn sich die Klimatischen Bedingungen
so stark verändern?
Die eigenen Ideen werden in einem Skizzenbuch festgehalten. Das Skizzenbuch ist ein steter Begleiter in dem Gedanken verschriftlicht oder verbildlicht werden können.
Es werden Modelle aus Pappe, Papier, Draht und diverse andere Materialien entworfen. Es können zusammenhängende Inseln entstehen oder einzelne für sich stehende Objekte.


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