Die Workshops

<< no rights without duties >>

Die Workshops:

Navi Carolay Ugarte Limachi
& IGS Flötenteich 6e mit Benedict Marburg-Knipper
Installationen "Stühle der Kinderrechte"

Patricia Borges
& AGO 6c mit Birgit Zurlutter-Harms
Tonskulpturen "Mein Stuhl"

Sebastian Neubert
& AGO 6c mit Birgit Zurlutter-Harms
Banner & Sticker "Subversiver Stuhlgang"

Augusto Jaramillo Pineda
& IGS Flötenteich 6e mit Sarah Faerber
Tanz "Ich nehme mir meinen Platz" Solo

Adrian Adu   
& Freizeitstätte Bürgerfelde
Rap/ Poetry Slam

Joschua Braun
& GS Heiligengeisttor 3a
Bildobjekte "Kinderrechtspizza"

Donka Dimova
& GS Heiligengeistttor 3a mit Frau Hunger
Buch "Die große Misch-Masch Welt der Kinderrechte"

Mobile Installation

Georg Lisek
& IGS Kreyenbrück 7a mit Arne Pertiet
"Fahrstuhl in die Zukunft"

Mobile Bildobjekte

Claudia A.Cruz, Meike Conrad, Annekathrin Scheer
& Ferienbetreuung GS Bürgeresch mit Monika Blancke
"Flaggen der Kinderrechte"

   

 

 

 

 

 

 

 

Navi Carolay Ugarte Limachi & IGS Flötenteich 6e mit Benedict Marburg-Knipper

Installationen "Stühle der Kinderrechte"

Mein Platz - war ein sehr interaktives und prozessorientiertes Projekt, in dem die Schüler*innen viele eigene Entscheidungen treffen konnten.
Zuerst haben wir allgemein über Kinderrechte gesprochen und die verschiedenen Kinderrechte kurz vorgestellt. Danach hat sich jedes Kind ein Kinderrecht (Recht auf Bildung, auf Privatsphäre, auf medizinische Versorgung…) ausgesucht und einen Stuhl dazu gestaltet. Bei der Gestaltung dieses Stuhls waren die Kinder sehr frei und haben verschiedene Techniken und recycelte Materialien, wie Stoff, Holz, Papier, alte Bücher, Farben etc. benutzt.
Mit den Stühlen haben sich die Schüler*innen symbolisch in Form einer Installation auch tatsächlich ihren/seinen Platz in Oldenburg genommen.

 


 

 

Patricia Borges & AGO 6c mit Birgit Zurlutter-Harms 

Tonskulpturen "Mein Stuhl"
 

Das Keramik Ensemble "Das Bin Ich", bestehend aus selbst hergestellten Stühlen, repräsentiert die aktuellen Kinderrechte aus der Sicht von 15 Schüler*innen. Die Stühle stehen symbolisch für die Annahme des eigenen Platzes in unserer Gesellschaft.
Innerhalb der 5 Projekttage haben wir:

1) Die Thematik inhaltlich präsentiert, als Dialog ausführlich diskutiert und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet;
2) Eigene Skizzen, Notizen und Impressionen gesammelt und zur Papier gebracht;
3) Eigene Stühle aus Keramik nach den entsprechenden Skizzen und Notizen gestaltet;
4) Diese ausführlich glasiert;
5) Steckbriefe betreffend der eigenen Werken nieder geschrieben und durch aquarellierte Zeichnungen ausführlich illustriert;
6) Eine Zusammenfassung in Form eines gemeinsamen Gedichtes geschrieben.

 


 

 

Sebastian Neubert & AGO 6c mit Birgit Zurlutter-Harms

Banner & Sticker "Subversiver Stuhlgang"

Wie nehmen Kinder sich ihren Platz in der öffentlichen Wahrnehmung? Welcher Gestaltungsformen und Attribute bedarf es dafür?
Plakativ, großformatig, schrill, eye catcher, laut, subversiv, anders, kindlich-frei und unbedarft sollte es sein, damit Kinder ihre Anliegen
sichtbar in den urbanen Raum tragen können. Kleine Menschen brauchen große Gesten, um sich das gleiche Gehör zu verschaffen wie
eine Erwachsenengruppe. Und warum sich nicht nehmen, was sonst in den meisten Fällen den Erwachsenen vorbehalten ist und in der
Hand von Kindern meist mit einem Zeigerfinger oder dem Ausruf nach Sicherheit und Sorgfalt, vielleicht sogar der Anweisung eines Verbots,
versehen wird.
„Nein!“ Jetzt ist Schluss damit! Greift nach den Sprückdosen, unabwaschbaren Lackmarkern, Acrylstiften und gestaltet eure Banner und Aufkleber.
Wir machen uns den öffentlichen Raum sowie seine Plätze und Sitzplätze ganz frei, subversiv und schamlos zu eigen - banksyesque.
Spray the word. Spread the message! KINDER HABEN RECHTE!

 


 

 

Augusto Jaramillo Pineda & IGS Flötenteich 6e mit Sarah Faerber

Tanz "Ich nehme mir meinen Platz" Solo

Stühle + Kinder + Rechte

Ausgangspunkt waren eine Gruppe junger Menschen, Stühle, Musik, Bewegung und einige Artikel der Kinderrechte, sowie 6 Tage Training.

Die Jugendlichen wurden aufgefordert, der ganzen Gruppe mündlich mitzuteilen, warum sie sich für einen bestimmten Artikel entschieden haben.
Nach der mündlichen Reflexion wurden sie mit Musik inspiriert, dem Wort oder dem Gefühl, das sie zuvor ausgedrückt haben, Körperlichkeit zu
verleihen, so dass jede/r Jugendliche seine/ihre eigene individuelle Bewegungssequenz schaffen konnte, die zu einem Mini-Solo führte.
Das Highlight war die Erarbeitung der rhythmischen und gruppenbezogenen Choreografie, die von den Wörtern wie: "Du, wir, Gleichgewicht, Ketten,
sich befreien, nach rechts oder nach links gehen, vorwärts oder rückwärts, du hast das Recht auf …" bestimmt wurde.

 


 

 

Adrian Adu & Freizeitstätte Bürgerfelde + freie Teilnehmer*innen

Song/Poetry Slam

In diesem Kompaktworkshop wurde sich sowohl gesanglich und musikalisch, als auch zeichnerisch und sprachlich mit den Kinderrechten auseinandergesetzt. Denn mit Kunst bewegt man Dinge. (Sprach-)Kunst kann als Medium verstanden werden, um Dinge ins Rollen zu bringen, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen, also in diesem Fall, für seine Kinderrechte einzustehen und diese einzufordern. Interessant hierbei war, dass die Bearbeitung aus der Sicht von Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfolgte.

Die Gruppe „Gesang“ entschied sich dafür, einen Song umzuschreiben. Nach einigen Denkanstößen im Hinblick darauf, welche Atmosphäre der Song vermitteln soll, entschieden sich die Jugendlichen für den Song „Der letzte Song“ von Kummer. Sie schrieben den Text um, drehten eine Art „Making-Off“ und legten eine Audiospur des Songs darüber. Zudem entstand ein Video der Songpremiere in der Freizeitstätte Bürgerfelde.
Die andere Gruppe entwickelte und schrieb zwei Poetry Slams, die wiederum zeichnerisch untermalt und in Videos festgehalten wurden. Der Leitsatz war
„Lass mich Kind sein“.

Die künstlerischen Werke wurden geschaffen, um Kritik zu benennen, Lösungen zu präsentieren und Handlungen von allen Seiten zu fordern.

 


 

 

Joschua Braun & GS Heiligengeisttor 3a

"Kinderrechtspizza"

Platz nehmen bedeutet seine eigene Position einzunehmen. In Rahmen des Projekts bestimmten die Kinder, welchen Platz sie einnehmen können und wollen. Dies betrifft den Platz in der Gesellschaft und auch innerhalb des Projekts.

Die Frage, die sich stellte, lautet:
"
Was wollen die Kinder?"

Und die Antwort war klar und eindeutig. Sie wollen Rechte… Rechte und Pizza.

In diesem Rahmen wurde in einer Projektwoche auf einer großen Plane mit Acrylfarben und Pinseln die Kinderrechtspizza geschaffen. In der KR-Pizza steht jedes Stück für ein Kinderrecht, welches für die Teilnehmer*innen von besonderer Bedeutung ist. Jedes Segment steht für sich, aber nur gemeinsam bilden sie die vollständige Pizza.
 


 

 

Donka Dimova & GS Heiligengeisttor 3a mit Frau Hunger

"Die große Misch-Masch-Welt der Kinderrechte"

Zu Beginn der Projektwoche ging es um den Ort, den die Kinder brauchen, um sich wohl zu fühlen. Egal ob Zuhause, im Park, bei Oma oder auf einer einsamen Insel, im Vordergrund standen die Fragen: Wo geht es mir gut? Was brauche ich damit es mir gut geht? Zu diesen Orten haben die Kinder Collagen angefertigt.

Danach haben sie gemeinsam einen Ort ausgesucht, an dem ihre Geschichte spielen sollte. Sie haben Figuren entwickelt und gebastelt. Und dann ging das Abenteuer los. Die Kinderrechte wurden geklaut und die Kinder sollten sie zurückerobern. Sie mussten mehrere Abenteuer erleben und ein Rätsel lösen, damit sie die Kinderrechte zurückbekamen. Hier standen ebenso Fragen im Vordergrund wie: Welche Orte sind nicht gut für Kinder? Was passiert, wenn die Kinder keine Rechte mehr haben? Wer kann den Kindern helfen, wenn ihre Rechte bedroht sind?

Als der Ablauf der Geschichte klar war, haben die Kinder überlegt, welche Illustrationen ihre Geschichte haben soll. Es wurden Drucksätze angefertigt und viele bunte Bilder gedruckt. Am Ende der Woche wurde ein Buch gebunden und gefeiert, indem ein Lied der Kinderrechte geschrieben und gesungen wurde. 

Gearbeitet wurde nach der Methode „Spiele mit Sprache“ von Donka Dimova. Durch spielerische Impulse wird der Zugang zum Kreativen Schreiben erleichtert. Eine Mischung aus individueller und Gruppenarbeit ermöglicht allen Kindern sich am kreativen Prozess zu beteiligen und Spaß an der Sprache zu haben.

 


 

 

Georg Lisek & IGS Kreyenbrück 7a mit Arne Pertiet

"Fahrstuhl in die Zukunft" (Mobile Installation)

Wie muss meine Welt in der Zukunft beschaffen sein, damit ich auch in 50 Jahren glücklich bin?
Welche Voraussetzungen müssen jetzt und heute dafür geschaffen werden?
Was davon können die Kinder mit Recht einfordern?

Die von den Schüler*innen der IGS Kreyenbrück entwickelten Motive erzählen von einer unversehrten Natur,
von Frieden und Gesundheit, auch für nachfolgende Generationen.

 


 

 

Claudia A. Cruz, Meike Conrad, Annekathrin Scheer & Ferienbetreuung GS Bürgeresch mit Monika Blancke

"Flaggen der Kinderrechte" (Mobile Installation)

t.b.d.