TRANSFORMERS - Zukunftswerkstatt zur Stadtgestaltung

mit der OBS Osternburg, der GS Dietrichsfeld sowie der IGS Kreyenbrück

 

  >>>    TRANSFORMERS    <<<  
Eine Projektinitiative der Oldenburger Kunstschule e.V.


  Analog arbeiten – digital kommunizieren – Wirklichkeit verändern!  
Mit TRANSFORMERS hat die Oldenburger Kunstschule e.V. ein in mehrfacher Hinsicht besonderes Projektformat entwickelt!
 

Es geht darum, mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen ihre unmittelbare Umgebung kritisch zu hinterfragen und zu transformieren.
Kernbotschaft ist: Jeder von Euch kann die Welt verändern! Fangen wir bei Eurer Schule an! Lasst uns den Klassenraum oder den Pausenhof transformieren!
Was würdet Ihr ändern? Was muss passieren, damit Ihr Euch wohl fühlt?

 

 

In zwei Durchgängen geht das Projekt TRANSFORMERS in die bauliche Praxis. An der OBS Osternburg wurden Mitte Oktober 2021 Objekte von einer zehnten Klassevor allem für den Innenraum der Schule konstruiert. Anfang November konzentrieren sich Jugendliche des zehnten Jahrgangs der IGS Kreyenbrück auf den Außenbereich vor dem Schulgebäude, und entwickeln dort temporäre Installationen. Zusätzlich läuft an der Grundschule Dietrichsfeld im Rahmen des Ganztagsangebotes für die 1./2. und 3./4. Klassen das Projekt TRANSFORMI, speziell angepasst auf die Arbeit mit den jungen Schülerinnen und Schülern. In TRANSFORMI erschaffen die Grundschülerinnen und -schüler Modelle für ein alternatives Oldenburg.

 

Die Besonderheit der TRANSFORMERS-Projektreihe ist, dass die Künstlerinnen bzw. die Künstler nicht mit den Teilnehmenden vor Ort arbeiten, sondern via Video-Live-Schaltung mit den Kindern und Jugendlichen über Bildschirme verbunden sind. Damit verarbeiten wir die Erfahrungen aus der Corona-Lockdown-Zeit und versuchen Lösungen zu finden: Lässt sich künstlerische Projektarbeit auch über die Distanz, ohne persönliche Präsenz der leitenden Künstlerinnen und Künstler umsetzen? Wie vermittelt sich der künstlerische Impuls über die digitale Kommunikation?

 

An dieser Stelle hat TRANSFORMERS durchaus experimentelle Züge. Die Abwesenheit, oder besser: die eingeschränkte virtuelle Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler ausgerechnet in einem Kunst-Projekt ist ein Wagnis, das wir mit Absicht deshalb eingegangen sind, um herauszufinden, wie der verminderte Kontakt zwischen Kunstschaffenden und Jugendlichen aufgefangen werden kann.

Eine wichtige Rolle spielt bei dieser Frage das Material. Die Anforderungen waren hoch. Wenn die Künstlerinnen und Künstler vor Ort nicht helfen können, muss das Arbeitsmaterial so beschaffen sein, dass die Jugendlichen eigenständig, ohne gefährliche Geräte, oder große Vorkenntnisse damit umgehen können. Die Wahl fiel auf Bambus und Stoff. Lediglich mithilfe von Kabelbindern, Klebeband und Draht konnten die Teilnehmenden aus dieser reduzierten Materialkombination Konstruktionen Objekte konstruieren. Gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern am anderen Ende der Video-Leitung denken sie über mögliche Aufbauten, Anwendungen, oder Verbindungen nach und finden bauliche und künstlerische Lösungen. Handwerklich umsetzen jedoch müssen die Jugendlichen ihre Ideen jedoch komplett selbst. Denn das, was in anderen Kunst-Projekten sonst üblich wäre, dass nämlich die Künstlerinnen und Künstler selbst Hand anlegen, das ist bei TRANSFORMERS nicht möglich. Was entsteht ist ein Raum für wirkliches, selbstbestimmtes und selbstständiges Arbeiten bei den Jugendlichen.

 

 

TF_Osternburg

TRANSFORMERS - Zukunftswerkstatt zur Stadtgestaltung wird gefördert durch:

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TRANSFORMERS - Die Projektschulen

 

 

Projektstandort: Oberschule Osternburg, Oldenburg
Projektzeitraum: 11.10.2021 — 15.10.2021
Präsentation der Ergebnisse: t.b.a.

Projektstandort: Grundschule Dietrichsfeld, Oldenburg
Projektzeitraum: 16.09.2021 — 27.01.2022
Präsentation der Ergebnisse: t.b.a.

Projektstandort: Integrierte Gesamtschule Kreyenbrück, Oldenburg
Projektzeitraum: November 2021
Präsentation der Ergebnisse: t.b.a.

 

Fotografien von: Izabela Mittwollen www.izami.de & Sebastian Neubert

 

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