Kunst.Schul.Projekt 2024

Welche Bedeutung geben Kinder und Jugendliche der Liebe – in ihrem Alltag, in ihrer Familie, in ihren Freundes- und Feindeskreisen, in der Welt und für sich selbst?

Die Oldenburger Kunstschule e.V. nimmt das Kunst.Schul.Projekt „LIEBE gut, alles gut?“ als Rahmen, um eine Generation, die von digitalen Mainstreammedien geprägt ist, nach ihrem Verhältnis zu Liebe zu befragen.

Von Februar bis April 2024 setzten sich 200 Schüler*innen aus unterschiedlichen Schulen und Stadtteilen unter Anleitung von 15 professionellen Künstler*innen mit der Macht der Liebe und deren Potential, aber auch Bedrohungen, Einschnitten und Konflikten, die die sozialen Beziehungen beeinflussen, auseinander.

Die Oldenburger Kunstschule e.V. wird gefördert durch die Stadt Oldenburg, Amt für Kultur, Museen und Sport. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Oldenburgischen Landschaft, dem Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Konzept, Organisation und Durchführung durch die Oldenburger Kunstschule e.V. | Projektleiterin: Annekathrin Scheer  | Fotos: Carolin Werel

>> AUSSTELLUNG 23. April bis 04. Mai 2024 im CORE Heiligengeiststraße 6-8 Oldenburg >> Öffnungszeiten Mo-Sa 14-18 Uhr (außer Sonn- und Feiertage) EINTRITT FREI

Teilnehmende Schulen:

Grundschule Heiligengeisttor

Grundschule Bürgeresch

OBS Alexanderstraße

OBS Ofenerdiek

BTB Ferienbetreuung GS Dietrichsfeld

Teilnehmende Künstler*nnen:

Carsten Aschenbruck

Joschua Braun

Claudia A. Cruz

Donka Dimova

Irmela Dvoracek

Helmut Feldmann

Olga Grigorjewa

Laura Keppel

Georg Lisek

Elena Ortega

Ulrike Schulte

Corinna Schmelter-Pourian

Navi Carolay Ugarte

Reiner Will

Timo Willen

Projekt

Digitales Arbeiten

Codingwerkstatt mit Grundschüler*innen

2023

An drei Tagen kurz vor Weihnachten 2023 besuchten die Drittklässler*innen der Röwekampschule die eigens eingerichtete Codingwerkstatt für Grundschüler.

Hier ging es ums Programmieren. Den Schüler*innen standen Laptops und Calliope Mini-Computer, eine Menge Kabel, Motoren und Schalter zur Verfügung. Daraus bauten sie Roboter und hauchten ihnen Leben ein, d.h. sie programmierten Gesichter und Textbausteine, Blinklichter und Töne. Sie entschieden, dass ein Lied ertönt, wenn man den roten Knopf drückt, ließen den Roboter traurig sein, wenn es dunkel wird, oder winken, wenn jemand vorbeiläuft. Dafür war einerseits digitales mathematisch/logisches Denken gefordert. Eine zugängliche Software hat allen Kindern einen guten Einstieg in die Welt des Programmierens bieten können.

Aber auch analoges handwerkliches Geschick war gefragt, spätestens als der Styroporschneider oder die Heißklebepistole zum Einsatz kamen.

Begleitet wurden die beiden Klassen von Profis aus (Medien-)Kunst und Programmierung.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms Schule:Kultur! der LKJ Niedersachens gefördert.

 

Die Codingwerkstatt für Gundschüler*innen wurde gefördert durch:

Projekt

Partizipation und Öffentlicher Raum

WERKSTATT:Stadt

2023

Begehbares Kunstobjekt in Oldenburg zeigte Ideen für lebenswerte Innenstadtgestaltungen aus der Sicht von Jugendlichen

Die Oldenburger Kunstschule fragte in ihrem Projekt Werkstatt:Stadt im Herbst 2023 mehr als 60 Jugendliche nach ihren Vorstellungen für die Gestaltung der Häusing zwischen Galeria Kaufhof und der ehemaligen Bremer Landesbank. Ein Durchgangsort ohne Aufenthaltsqualität. Was braucht dieser Ort, um ein guter Ort zu sein? Was kann man tun, um hier gerne zu sein? Was macht die Innenstadt lebenswert?

In Zusammenarbeit mit den Künstler*innen Olga Grigorjewa und Lars Unger arbeiteten die Schüler*innen an Entwürfen, den Häusing künstlerisch-architektonisch zu beleben. Beteiligt waren je eine neunte Klasse der Liebfrauenschule, des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums sowie eine Gruppe der Oldenburger Jugendwerkstatt. Die Teilnehmer*innen entwickelten Entwurfsskizzen für architektonische Interventionen und überarbeiteten diese untereinander. Dabei wurden die Jugendlichen ermutigt in freier Assoziation zu skizzieren. Wie in einer Spirale haben sich die Ideen weiterentwickelt und zu einem Objekt destilliert, das schließlich die Tischlergruppe der Oldenburger Jugendwerkstatt gebaut und installiert hat. Das 5×7 Meter große Objekt mit Sitzmöglichkeiten und einer überdimensionierten Schneekugel spiegelte exemplarisch jugendliche Ideen und Wünsche für den städtischen Lebensraum wider. Die zukünftigen Nutzer der Innenstadt setzen damit ein künstlerisches Zeichen über den Anspruch auf Mitgestaltung ihres Lebensraumes.

In der Zeit vom 28.11.23 bis 20.12.23 war das vielbewunderte, begehbare Objekt ein öffentlicher Teil der Häusing. Parallel dazu konnten alle Entwürfe in einer Ausstellung im Stadtatelier der Kunstschule, direkt am Ende der Häusing, betrachtet und kommentiert werden. Das gesamte Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Konzept und Organisation lag bei der Oldenburger Kunstschule (Projektleitung: Stephanie Ritterhoff). Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit jeweils einer Klasse des Graf-Anton-Günter Gymnasiums (begleitende Lehrkraft Nina Gluth) und der Liebfrauenschule (begleitende Lehrkraft Gunda Tuchenhagen). „Unser Ziel war es, Stadtentwicklung mal ganz anders zu denken und aus bestehenden Konventionen auszubrechen“ (Georg Lisek, Oldenburger Kunstschule). Die Rückmeldungen der Teilnehmenden selbst wie auch von Lehrkräften der beteiligten Schulen bestätigen die positive Wirkung einer selbstwirksamen Arbeit in einem fremden, außerschulischen Wirkungsfeld.

Beteiligte Schulen: Liebfrauenschule, Graf-Anton-Günther-Gymnasium, Oldenburger Jugendwerkstatt 
Künstler*innen: Olga Grigorjewa und Lars Unger | Projektleitung: Stephanie Ritterhoff | Fotos von Izabela Mitwollen
Seit 2017 leistet die Oldenburger Kunstschule Pionierarbeit (PERFECT ZONE und PERFECT OLDENBURG) im Themenfeld partizipativ-künstlerischer Interventionen in Oldenburg. Jugendliche werden befähigt und ermutigt, sich als gestaltend und selbstwirksam wahrzunehmen. Sie gestalten ihr eigenes Lebensumfeld und lernen dabei kreative Entscheidungen als Teil der Zukunftsgestaltung (an-)zuerkennen. Dazu gehören, neben medial gestützter Raumplanung, auch praktische Interventionen im öffentlichen (Lebens-)Raum der Jugendlichen.

Gefördert durch:

9. Oldenburger Zeichenfestival

2023

ZEICHNUNG & ZOMBIES

VOM ANDERSSEIN

Bereits zum neunten Mal hat das preisgekrönte Oldenburger Zeichenfestival ausgezeichnet! im Herbst 2023 zum gemeinsamen Zeichnen, Nachdenken und Diskutieren eingeladen. Mit ZOMBIES. VOM ANDERSSEIN“ ging das Zeichenfestival ein ungewöhnliches und unbequemes und damit umso wichtigeres Thema an: Die Frage nach der Fragilität des Zusammenhalts unserer Gesellschaft, der Toleranz nach den Außenseitern und all jenen, die unser Leben nicht teilen können oder wollen. Wichtiger Schwerpunkt des Festivals waren partizipatorische Kunstprojekte, die verstärkt auf eine wirksame Präsenz im öffentlichen Stadtraum zielten.

Dokumentationen des 9. Oldenburger Zeichenfestivals

Das 9. Oldenburger Zeichenfestival „Zeichnung und Zombies – Vom Anderssein“ greift das anspruchsvolle Thema mit einer Reihe von öffentlich-partizipativen Zeichenaktionen, künstlerischen Interventionen und Workshops auf.

Workshops
11.09.2023 — 15.09.2023

„Stadtführer der „Hässlichkeiten““ – ein Workshop von Mone Seidel mit Jugendlichen der Liebfrauenschule

„Zombiemetamorphose“ – ein Workshop von Susan Helen Miller mit Jugendlichen der Liebfrauenschule

„ZOMBIEFIKATION oder die Angst, versklavt zu werden“ – ein Workshop von Paula Penelope Steiner mit Jugendlichen der IGS Flötenteich

„Wann ich wie anders bin“ – ein Workshop von Jeff Hemmer mit Jugendlichen der IGS Flötenteich

„Zombie-Tableaus“ – ein Workshop von Stephane Leonard mit Jugendlichen der OBS Alexanderstraße

„Zombie Modus – sie sind unter uns!“ – ein Workshop von Marcel Kreuzer mit Jugendlichen der OBS Ofenerdiek

Künstlerische Interventionen im Stadtraum

04.09. – 29.09.2023

„Im Schatten“ von Georg Lisek, zusammen mit Schüler*innen der OBS Alexanderstraße, der OBS Osternburg und der Liebfrauenschule

„Die Anderen“ von Lars Unger

„She´ll come back as fire“ von M05K

„Auf der anderen Seite“ von Olga Grigorjewa

„Berührungssuche“ von Jasmin Speckmann

„WEIT WEG“ von Sophia Speer

Weitere Zeichenaktionen
04.09. – 29.09.2023

„Ein- und Ausgeschlossen“ – Eine Zeichenaktion von Georg Lisek mit jungen Inhaftierten in Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt Vechta

„Die Dinge, die ich brauche“ – Eine Zeichenaktion von Georg Lisek mit Menschen mit Obdachlosigkeitserfahrung in Kooperation mit der Bahnhofsmission Oldenburg

„FREAKS – Die Liga der Außergewöhnlichen“ – eine Zeichenaktion von Georg Lisek mit Schüler*innen der OBS Alexanderstraße, der OBS Osternburg, der OBS Ofenerdiek, der IGS Flötenteich und der Liebfrauenschule, sowie von jungen Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Vechta

Wir alle leben in einer Gesellschaft. Dabei teilt sich unsere Gesellschaft in viele Splittergruppen auf. Wir alle haben unterschiedliche Vorstellungen von der richtigen Art zu Leben, vom Wert des Lebens, oder vom Ziel des Lebens. Wie geht das zusammen?
Nicht erst mit aktuellen Ereignissen wird von einer Spaltung der Gesellschaft gesprochen. Schon immer gibt es pauschale Unterscheidungen, um sich von den „Anderen“ abzugrenzen: Arm und Reich, Arbeitnehmer vs. Arbeitgeber, „Die da oben und die da unten“, Rechtsextreme gegen Linksextreme und dazwischen die Mitte, die Coolen und die Außenseiter, die Befehlenden und das Fußvolk, Schuldige und Unschuldige, die Täter und die Opfer, die Guten und die Bösen.
Eine stabile Gesellschaft schafft es, diese Unterschiedlichkeiten zu vereinen und Konflikte zwischen den Parteien zu lösen, oder wie wir auch an anderer Stelle beobachten können: zu unterdrücken. In letzter Zeit scheinen diese Konflikte stärker zu werden. Mit dem Aufkommen von Pegida, den Querdenkern, den Reichsbürgern, diversen Neonazibewegungen und anderen offen verfassungs- oder demokratiefeindlichen Gruppierungen wird klar: Wir sind weit davon entfernt, Eins zu sein. Corona verstärkte das schon allein dadurch, dass es nicht nur einmal mehr Geimpfte und Impfgegner gibt, sondern auch die, die sich draußen frei bewegen dürfen, und die, die unter Quarantäne sind. Schon an der Art, eine Maske zu tragen, erkennt man mittlerweile die Gesinnung, und damit, ob man zum selben Schlag gehört. Mit dem kommenden Winter wird unsere Gesellschaft ein weiteres Mal auf die Probe gestellt, wenn womöglich hohe Preise den Unterschied zwischen Frierenden und Gewärmten machen.
Wir nehmen unsere Zeit, die sich ein wenig nach Apokalypse anfühlt, zum Anlass, nach „den Anderen“ zu fragen, nämlich nach denen, die wir komisch finden, mit denen wir aneinandergeraten, die wir fürchten und die wir missverstehen: Zombies.
Es geht im 9. Zeichenfestival 2023 „Zeichnung und Zombies“ inhaltlich um Leben, das an unserem Leben nicht teilhaben kann oder will. Um die Ausgeschlossenen, die Willenlosen, die Außenseiter. Die vermeintlich Hässlichen und Aussätzigen. Die Komatösen und Dementen. Die Übergriffigen und Besserwissenden.
Die Botoxgespritzen und die Schönheitsoperierten. Die Junkies und die Partypeople. Die Gefängnisinsassen und die High Society. Die Wahnsinnigen, die Verschwörer, die Aussteiger und Erleuchteten, nach deren Meinung wir die Zombies sind.
So sind die Fragen die im Rahmen des Zeichenfestivals gestellt werden: Wie mit Wesen leben, die nicht mit uns leben?
Separieren sich die Menschen? Wer hat wie viele Kontakte? Und wenn nein, warum nicht? Welche Rolle spielt die zunehmende Digitalisierung? In welcher Welt leben die „Anderen“ eigentlich? Wie stellen wir uns Zwischenwelten vor?
Wie mit „Zombies“ kommunizieren? Welche Sprache und welches Handeln ist korrekt?
Wer ist hier überhaupt der „Zombie“? Ist es nicht eine Frage der Perspektive? Wie nehme ich die „Anderen“ wahr? Wie würde ich mich durch die Augen der „Anderen“  wahrnehmen?

Und welches Urteil erlauben wir uns eigentlich, wenn wir einen  anderen Menschen „Zombie“ oder „Freak“ nennen?
„Zombie“ ist eine Bezeichnung für alle jene Existenzen, welche von  den Lebenden verachtet und verworfen werden.
Inwiefern generiert sogar unsere Gesellschaft diese „Zombies“? Menschen, die stundenlang vor den Displays ihrer Smartphones krümmen, werden umgangssprachlich Smombies genannt. Menschen, die stumpfsinnige Tätigkeiten für den Broterwerb verrichten, können mitunter auch in zombieähnliche Zustände verfallen – und womöglich braucht es solche Menschen sogar, damit unser Wirtschaftssystem und unsere Gesellschaft funktioniert?
Zombies sind Teil dystopischer Fantasien. Wieviel ist davon Wirklichkeit? „Zombies“ gelten schließlich auch als Metapher für ein angepasstes Dahinvegetieren, unterwürfigen und kritiklosen Gehorsam, passiven Konsum und Desinteresse. Mal ehrlich: Wieviel „Zombie“ steckt in uns? Außerdem sind Zombies ewig rastlos und scheinen unausgefüllt. Sie haben kein Zuhause, keine Heimat. Haben wir Nicht-Zombies das? Oder sind wir nicht ebenso auf der Suche nach einer Art Erfüllung – nur etwas weniger blutrünstig?
Der Abgleich mit dem Phänomen Zombie bringt Wahrheiten über uns, die nicht Zombie sein wollen, ans Licht.

ausgezeichnet! wurde von der Oldenburger Kunstschule e.V. erstmals 2007 als Festivalformat entwickelt, um die Vielfalt, die Spielräume, und die Diskurse zeitgenössischer Zeichnung für Jugendliche und junge Menschen zu öffnen – auch jenen, die wenig Zugang zu Bildung haben.

Die Konzepte der vorausgegangenen Zeichenfestivals, von Zeichnung in Zeiten Neuer Medien (2007), Zeichnung zwischen Kunst und Wissenschaft (2009), Zeichnung und Musik (2011) und Zeichnung erzählt (2013), konzentrierten sich auf die Zeichnung als Objekt und Medium in der Wechselwirkung mit anderen zeitgenössischen Medien. Mit Zeichnung erzählt (2013) und dem Wechsel der Festivalleitung wurde eine Verschiebung des Festival-Schwerpunkts auf den Akt des „Zeichnens“ selber sichtbar. schwarm-zeichen (2015) würdigte mit der Prämisse „Zeichnen als kommunikatives Medium und Mittel zur kollektiven künstlerischen Interaktion“ die „Alltagsintelligenz“ des zeichnenden Akts und erreichte auch dank des partizipatorischen Aufrufs zur Suche nach der „Oldenburger Fliege“ mehr als 1500 Menschen. Das Festival ausgezeichnet! bewegt! (2017) setzte die Bewegung im physischen wie im geistigen Sinne als essentielle Notwendigkeit und als motivatorischer Anlass der zeichnerischen Tätigkeit. Zeichnung und Vision (2019) schließlich markierte programmatisch die Beschäftigung mit der Frage „Wie wollen wir leben?“ und damit eine Konzentration auf gesellschafts- und stadtrelevante Themen, die im Dialog mit den Bürger*innen Oldenburgs verhandelt wurden.

Die Redaktion von KULTURSCHNACK gibt euch weitere Einblicke>> hier klicken

Besonderer Dank gilt den Förderern des 9. Zeichenfestivals:

Unterstützer:

Partner:

Justizvollzugsanstalt Vechta

Digitale Projekte/Projekte im Außenraum

Wie wollen wir leben?

perfect_ZONE

Ein Projekt für den Stadtraum Oldenburg. Mit Schüler*innen der Cäcilienschule, der Freien Schule Oldenburg, der IGS Kreyenbrück, OBS Osternburg.

„perfect_ZONE“ bedeutet für uns zweierlei:

  1. Ein (Stadt-)Gebiet, über dessen Nutzung und Gestaltung die Bewohner*innen des Viertels mitentscheiden, auch die Kinder und Jugendlichen.
  1. Der Idealzustand eines Geländes im Sinne der Gestaltenden. Die „perfect_ZONE“ ist das Resultat der Gedanken von Oldenburger Jugendlichen darüber, wie ihre Stadt idealerweise sein müsste.

Das Projekt perfect_ZONE teilte sich in zwei Abschnitte. Es ging zum einen darum, digitale Entwürfe zu erstellen, in den sich die Ideen der Teilnehmenden zu einem ideal gestalteten Stadtgebiet wiederfinden. Zum anderen ging es um die analoge Verwirklichung der Ideen im realen Stadtraum.

Digitales Entwerfen

Vor allem zwei Gruppen der Oberschule Osternburg arbeiteten digital an ihrer „perfekten Zone“. Ihre Ideen fokussierten sich dabei auf das Schulgelände selbst. Ohne an die Grenzen einer Realisierung ihrer Entwürfe denken zu müssen, verhandelten die Jugendlichen grundsätzliche Fragen gelingenden Zusammenlebens.

Analoge Realisation

Die lokale Wohnungsbaugesellschaft GSG hat dem Projekt ein Grundstück im Stadtteil Kreyenbrück zur Verfügung gestellt. Schüler*innen der IGS Kreyenbrück, der Freien Schule Oldenburg und der Cäcilienschule haben für dieses Grundstück Nutzungs- und Gestaltungspläne gemacht und baulich umgesetzt.

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Besonderer Dank gilt den Förderern von "perfect_ZONE"

Kunst.Schul.Projekt

2023

ÜberSatt

mehr als genug?

Begleitet von 16 Künstler*innen schauten über 240 Kinder und Jugendliche über den eigenen Tellerrand hinaus, um Ernährungs- und Lebensweisen zu hinterfragen. Mittels Zeichnung, Malerei, Sprache, Fotografie, Installation, Papier-, Ton- und Holzbau suchten sie nach Antworten auf folgende Fragen:

Inwieweit beeinflusst das Übermaß an Nahrung mein Leben und die Gesellschaft?  Wo liegt die Grenze beim Essen, wann bin ich eigentlich satt oder ÜberSatt? Das Gefühl von Hunger, gibt es das noch oder esse ich nur, weil es so lecker schmeckt und immer alles vorrätig ist? Wäre es möglich, Verzicht zu üben? Wie sieht eine Vielfalt an Nahrungsmitteln aus? Was können wir beitragen, um eine regionale, ökologische und sozial gerechte Ernährung zu fördern?

Die Ergebnisse wurden in einer öffentlichkeitswirksamen Ausstellung im CORE, Heiligengeiststr. 6-8 (Oldenburg) vom 25.04.2023 – 06.05.2023 gezeigt.

Februar bis Mai 2023

DOKUMENTATION:

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Förderer:

Partner:

Kinderrechte 2022

PLATZ_NEHMEN

>> Kinder setzen sich durch <<

September-Oktober 2022

Wie nehme ich meinen Platz in der Gesellschaft ein?

Seit 33 Jahren wird am 20. November der internationale Tag der Kinderrechte begangen. 191 Staaten der UNO haben 1989 die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Sie soll Kindern dieser Welt „Grundrechte“ sichern, beispielsweise Gleichheit, Gesundheit, Bildung oder der Schutz vor Gewalt. Doch wie nehmen die Kinder ihre Rechte wahr, was ist ihnen besonders wichtig, was beschäftigt sie, was wollen sie in diesem Zusammenhang gerne zum Ausdruck bringen?

Die Oldenburger Kunstschule widmete diesem Thema das Projekt PLATZ_NEHMEN und brachte künstlerischen Arbeiten von über 150 Schüler*innen öffentlichkeitswirksam auf die Straße. Die Schüler*innen arbeiteten in unterschiedlichen Workshops in den Ateliers und Werkstätten der Kunstschule. Begleitet wurden sie von acht Künstler*innen aus Bremen, Leipzig und Oldenburg.

Die Ergebnisse wurden in einem außergewöhnlichen Setting präsentiert: Ein Umzug rund um den Wallring brachte Tanztheater, mobile Installationen, Skulpturen, Tonobjekte, besprühte oder bemalte Planen, Sticker, Spoken Word Performances, Bücher sowie Fahnen am 19. November 2022 auf die Straßen Oldenburgs.

Mitwirkende Schulen: Altes Gymnasiums Oldenburg, Grundschule Heiligengeisttor, Integrierte Gesamtschule (IGS) Flötenteich, IGS Kreyenbrück | Freizeitstätte Bürgerfelde | Künstler*innen: Adrian Adu, Carsten Aschenbruck, Augusto Jaramillo, Carolin Werel, Donka Dimova, Joschua Braun, Navi Ugarte, Patricia Borges, Stefan J. Schaffeld | Projektleitung: Annekathrin Scheer |Assistenz: Sebastian Neubert
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Das Projekt PLATZ_NEHMEN ist ein Teil von:

Das Projekt PLATZ_NEHMEN wurde gefördert durch:

Beteiligte Schulen:

LOGO_Grundschule_Heiligengesittor

Grundschule

 Heiligengeisttor

Kunst.Schul.Projekt 2022

STADT-KLIMA-KUNST

Was macht der Klimawandel mit unserer Stadt?

Im  Jahr 2022 setzen wir uns in dem Kunst.Schul.Projekt „STADT-KLIMA-KUNST“ künstlerisch mit dem Klimawandel und dessen Bedeutung sowie Auswirkungen auf unsere Stadt Oldenburg auseinanderDas Wetter ändert sich spürbar in Oldenburg, aber was bedeutet das für uns? Ist die Nordsee bald vor der Haustür? Oder wird Oldenburg zur Gartenstadt, weil sich jeder selbst versorgt? Die künstlerischen Formate der unterschiedlichen Workshops werden genutzt, um das Wissen über den Klimawandel und dessen katastrophalen Auswirkungen für Oldenburg sinnlich und emotional in einem kreativen Schaffensprozess zu erforschen. Denn die Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit sind diejenigen, die die Folgen im wahrsten Sinne des Wortes „ausbaden“ und mit den Veränderungen leben müssen. Der Uhrzeiger steht bereits auf Fünf vor Zwölf!

 

Wer: 200 Kinder und Jugendliche im Alter von 8-16 Jahren aus 4 Oldenburger Schulen und 15 professionelle Künstler*innen

Kooperierende: Landesmuseum Natur und Mensch, Amt für Klimaschutz und Mobilität, Uni Oldenburg, Freizeitstätte Bürgerfelde

Wann: 21.02.2022 – 01.04.2022 (Workshopphase)

Wo: Ateliers und Werkstätten der Oldenburger Kunstschule e.V.

Eröffnung Ausstellung: Dienstag, 26.04.2022 / 16 Uhr / Kulturhalle Oldenburg

Ausstellungsdauer: 26.04.2022 – 08.05.2022

 

Carsten Aschenbruck

Joschua Braun

Claudia A.Cruz

Helmut Feldmann

Sirma Kekec

Laura Keppel

Patricia Lambertus

Georg Lisek

Stephanie Ritterhoff

Gertrud Schleising

Ulrike Schulte

Udo Steinmann

Oandris (Joa) Tejero

Navi Carolay Ugarte

Carolin Werel

Reiner Will

• GS Bürgeresch

http://www.grundschule-buergeresch.de

Lehrkräfte:

Sandra Langenhahn, 4c

 

• GS Heiligengeisttor

www.heiligengeisttor.de/

Lehrkräfte:

Rainer Heidenreich, 3b

 

• OBS Osternburg

http://www.obs-osternburg.de

Lehrkräfte:

Lin Meinhardt, 7a

Alexandra Hillebrand, 7a

Caroline Brunken, 7b

Andreas Hoppe, 7c

Francesca Asplund, 7c

Sabine Müller-Jentsch, 7d

Christiane Uschkurat, 7d

 

• OBS Alexanderstraße

https://www.obs-alex.de

Lehrkräfte:

Ines van Hove, 7b

Oliver Gronemann, 7b

Silvia Gramsch, 7c

Susan Wiraeus, 7c

Dokumentation "Stadt-Klima-Kunst":

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Video zur Ausstellung:

Schirmherr: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann

Besonderer Dank gilt den Förderern des Kunstschulprojekts:

VR_Stiftung
Bingo_Stiftung

Unterstützer:

Partner:

Grundschule Heiligengeisttor

Logo_OBS_Alexanderstraße

Digitale Projekte

Wie wollen wir leben?

perfect_OLDENBURG

Unter perfect_oldenburg verstehen wir ein themenbezogenes Projektformat, einen alternativen Experimentierraum unter digitalen, ästhetischen und sozialen Aspekten in Kooperationen mit Schulen. Zusammen mit Schüler*innen erarbeiten wir gesellschaftliche Utopien, Fragestellungen und Impulse. Die Teilnehmenden definieren ihre eigenen Werte und Vorstellungen von sozialen Gemeinschaften und gesellschaftlichen Entwicklungen.

In den Projektwochen perfect_OLDENBURG gestalteten junge Menschen der Oberschule Osternburg ihre Vision von einer zukünftigen Lebenswelt mit Hilfe digitaler Medien. Unterstützt wurden sie von Medienkünstler*innen, Computerdesigner*innen und Fachleuten aus den FabLabs im norddeutschen Raum. Zur Umsetzung nutzten die Teilnehmer*innen digitale Medien, komplexe Anwendungs-Software und Produktionsmittel wie Lasercutter, 3D-Drucker, Bild- und Videogestaltung und programmierbare Module wie Arduino.

Ausgangspunkt war ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn Oldenburg komplett im Wasser versinken würde und die Schüler*innen alles Denkbare zur Verfügung hätten, die Stadt wieder aufzubauen?

Dokumentation perfect_OLDENBURG

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4 - Perfect 22_OBS Alex_Foto-Izabela Mittwollen_4

Berufliche Wege in die Künste

ALUMNIAUSSTELLUNG

Die Ausstellung Berufliche Wege in die Künste präsentierte Werke von 13 Alumnis der Oldenburger Kunstschule. Alle waren Teilnehmer*innen der Mappen-, Mal- und Zeichenkurse (Leitung: Andrey Gradetchliev) und haben sich anschließend für eine künstlerische Ausbildung entschieden. Zum Zeitpunkt der Ausstellung befanden sie sich in unterschiedlichen Phasen ihres Studiums, einige hatten dieses schon abgeschlossen.

Gezeigt wurden Arbeiten aus Bereichen wie Illustration, Freie Kunst, Bühnenbild, Produkt-, und Kommunikationsdesign. Diese Bandbreite steht einerseits für die Vielfalt der künstlerischen und gestaltenden Berufe, andererseits auch für die Orte, an denen die ehemaligen Kunstschüler*innen tätig sind. Einige kehrten mit dieser Ausstellung für eine kurze Zeit aus Hamburg, Kiel, Potsdam, und Münster nach Oldenburg zurück, um uns einen Einblick in ihre aktuellen künstlerischen Positionen zu geben.

03.10. 2021 bis 07.11.2021

ALUMNIS: Antonia Buddenberg, Joschua Braun, Mathis Einemann, Jonas Haff, Catharina Kirchner, Greta Krassuski, Isabella Marquart, Jasper Precht, Lea Reitemeyer, Sebastian Schrader, Johanna Tapper, Tom Voß, Carl Wiraeus.

JOSHUA BRAUN

„Wo das Bild ist, dort ist Sinn und Freude.“
Geboren 1993 in Oldenburg
Bildungsweg und künstlerischer Werdegang:
  • 2009-2013 Oldenburger Kuntschule, Kurse bei Andrey Gradetchliev
  • 2014 Studium, Student an der Hochschule für Künste Bremen, Klasse Figurativen Maleire Heike Kati Barath
Kontakt: joschua222@aol.com

ANTONIA BUDDENBERG

Geboren am 01.04.1998 in Moers
„Bei Kunst bin ich in meiner eigenen Welt, in der ich die Sprache am besten verstehe.“
Bildungsweg
  • 2016 Fachabitur, Design, Bildungszentrum Technik und Gestaltung Oldenburg
  • 2018 Studium, Münster School of Design, FH Münster
Künstlerischer Werdegang
  • 2017/2018 Mappenvorbereitung, Kunstschule Oldenburg, bei Andrey Gradetchliev
  • 2018 Studium, Münster School of Design, FH Münster
Kontakt: antoniabuddenberg1@gmail.com

MATHIS EINEMANN

Geboren am 17.04.1997
„Ich bin Illustrator, um den Figuren meiner Erzählungen ein Gesicht zu verleihen.“
Bildungsweg
  • 2015 Abitur, Graf-Anton-Günther Schule, Oldenburg
  • 2015-2016 Bundesfreiwilligendienst, Umweltbildungszentrum Hollen
  • 2017-2020 Studium und Abschluss am Fachbereich Design, FH Münster
Künstlerischer Werdegang
  • 2015-2017 Oldenburger Kunstschule, Mappenkurse bei Andrey Gradetchliev
  • 2017-2020 Studium und Abschluss am Fachbereich Design, FH Münster
  • 2020 Bachelorprojekt Illustration „Der Nordmann – ein animiertes Hörbuch“ eine Geschichte von Mathis Einemann

JONAS HAFF

Geboren am 19.01.1997
„Zeichnen für mich persönlich ist ein kreatives Ventil im Alltag, eine Art meinen Blick auf die Welt festzuhalten und eine Möglichkeit mich mit mir selbst auseinanderzusetzen.“
Bildungsweg
Künstlerischer Werdegang
  • 2013 Ersster Kurs an der Oldenburger Kunstschule bei Andrey Gradetchliev
Kontakt: Instagram @jonashaff

CATHARINA KIRCHNER

Geboren am 18.09.1997 in Oldenburg
„Malen ist für mich Kommunikation mit mir selbst.“
Bildungsweg
  • 2016 Abitur, Liebfrauenschule Oldenburg
  • 2016 Studium, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Kunst und Biologie
Künstlerischer Werdegang
  • 2013 Kunstbegabtenförderung, Emden
  • 2016/2017 Mappenvorbereitung, Kunstschule Oldenburg, bei Andreyy Gradetchliev
  • 2017 Oldenburger Kunstschule e.V. (Praktikum)
Kontakt: Catharina-kirchner@t-online.de

GRETA KRASSUSKI

„Es ist schön in kreative Prozesse einzutauchen und darin seinen persönlichen Ausdruck zu finden. Sich darüber auszutauschen und dies zu teilen, wie wir es in der Kunstschule getan haben ist besonders schön.“
Bildungsweg
  • 2017 Abitur, Oldenburg
  • 2018-2019 Kostüm-/ Bühnenhospitanz am Staatstheater Oldenburg: Lucia die Lammermoor, inszeniert von Stephen Lawless, Les Paladins, inszeniert von François de Carpentries
  • 2020 Studium Kostüm an der Hochschule Hannover
Künstlerischer Werdegang
  • 2016-2019 Malen und Zeichnen im Atelier – Portrait, Figur in der Oldenburger Kunstschule bei Andrey Gradetchliev
  • 2020 Studium Kostüm an der Hochschule Hannover

ISABELLA MARQUART

Geboren 2000 in Duisburg
„Malen und Zeichnen ist immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens gewesen. Ob stundenlanges, meditatives Versinken in Malereien oder schnelle Skizzen in der U-Bahn. Dabei reizt mich auch die Bandbreite der möglichen Materialien und Techniken.“
Bildungsweg
  • 2020 Studium, Illustration an der HAW Hamburg
Künstlerischer Werdegang
  • 2016-2020 Mappenvorbereitung, Kunstschule Oldenburg, bei Andrey Gradetchliev
  • 2020 Studium, Illustration an der HAW Hamburg

JASPER PRECHT

Geboren am 1992 in Oldenburg
„Meine Arbeiten leben von Kontrasten, wie warm und kalt, Stadt und Wald, innen und außen. Die Malerei ist für mich die Auseinandersetzung mit diesen Gegensätzen, welche dort in einem meditativen Prozess vereint werden.“
Bildungsweg
  • 2013 Abitur, Cäcilienschule Oldenburg
  • 2013 Studium, Produktdesign in Potsdam
Künstlerischer Werdegang
  • Autodidaktischer Maler, sowie Produktdesigner
  • 2013 Selbstständig, Designer und freischaffender Künstler
Kontakt: info@jasperprecht.de, Instagram @jasper.precht

LEA REITEMEYER

Geboren am 1999 in Wolfsburg
„Ich liebes mit unterschiedlichen Materialien und Ausdrucksmitteln zu experimentieren, die Leinwanduntergründe lebendig werden zu lassen und mit Wörtern/Sprüchen zum Nachdenken anzuregen.“
Bildungsweg und Künstlerischer Werdegang
  • 2013-2016 Oldenburger Kunstschule, Andrey Gradetchliev
  • 2015-2018 Oldenburgischen Staatstheater, Ausbildung zur Bühnenmalerin
  • 2017 Wexford Festival Opera (Irland), Vierwöchiges Auslandspraktikum als Bühnenmalerin/-Plastikerin
  • 2018-heute Oldenburgisches Staatstheater, Bühnenmalerin
  • 2021 Gründung des eigenen Labels AMØBA
Kontakt: Instagram @lea.reitemeyer und @amobacreate

SEBASTIAN SCHRADER

Geboren am 1992 in Kassel
„Kooperation ist im Feld des Theaters ein Grundsatz. Ohne das Mitwirken von vielen anderen, wäre keine meiner Arbeiten für eine Bühne entstanden. Dabei stellen sowohl Werkstätten, mit ihren darin bewahrten Handwerkskünsten und ihren wertvollen Impulsen, als auch das experimentelle Erproben auf der Bühne mit Performer:innen und Techniker:inner, die Basis für mein künstlerisches Arbeiten für Theaterräume. Dabei fällt es mri schwer einen geeigneten Namen für diese Berufung zu finden. Ist es die Szenografie? In erster Linie interessieren mich Räume und ihre Wirkung auf Betrachter:innen, sowie Protagonist:innen dieser dynamisches Situationen. Diese Räume auszuloten, fasziniert mich.“
Bildungsweg und künstlersicher Werdegang
  • 2012-2015 Ausbildung, Maßschneider Fachrichtung Damen am Staatstheater Oldenburg
  • 2012-2014 Oldenburger Kunstschule, Mappe bei Andrey Gradetchliev
  • 2015-2021 Diplomstudium, Hochschule für Bildene Künste Dresden, Fachbereich Bühnen- und Kostümbild
  • 2020 Ersamusaufenhalt an der HKU University of the Arts Utrecht im Bereich Theatredesign
  • Seit August 2021 Ausstattungsassistent im Bereich Kostüm am Staatsschauspiel Dresden
Teilnahme an Festivals und Ausstellungen
  • Ostrale Dresden 2017
  • Cyneart Festivalspielhaus Hellerau 2018
  • Fusion Festival 2018
  • Alles jetzt! Time, Space And It’s Contents im Hole of Fame Dresden 2019
  • Fist – Festival of international Student Theatre Belgrade 2021

JOHANNA TAPPER

Geboren am 17.08.2002 in Oldenburg
„Kunst ist für mich eine Art, Erinnerungen zu schaffen und meine Sicht auf die Welt in Bildern festzuhalten. Motive dürfen nicht rein ästhetisch sein, sondern müssen etwas an sich haben, das den Blick des Betrachters festhält und zum Forschen und Nachdenken anregt.“
Bildungsweg
  • 2016 Abitur, Liebfrauenschule Oldenburg
  • 2022 Studium, Politics and Economics an der Zeppelin Universität Friedrichshafen
Künstlerischer Werdegang
  • 2017/2019 Zeichnen im Atelier – Potrait und Figur, Kunstschule Oldenburg, bei Andrey Gradetchliev

TOM VOß

Geboren am 05.12.1996 in Oldenburg
„Ich arbeite gerne künstlerisch, 1. weil ich es kann, 2. weil Kultur das einzige ist was bleibt, und 3. weil es Menschen über Zeit und Raum verbindet.“
Bildungsweg und künstlerischer Werdegang
  • 2013/2014 Auslandsaufenhalt in Kanada
  • 2016 Abitur, Design, Liebfrauenschule Oldenburg
  • 2016/2017 Mappenvorbereitung, Kunstschule Oldenburg bei Andrey Gradetchliev
  • 2017 Studium, Freie Kunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel

CARL WIRAEUS

Geboren am 31.03.1997 in Oldenburg
„Zunächst einmal tut mir Malen einfach gut, es ist seht entspannend, nahezu meditativ. Gleichzeitig ist Malen für mich ein persönliches Ventil um Gedanken oder Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Wenn ich von mir gemalte Bilder betrachte, scheint es, als würde ich für einen kurzen Moment die Lebenssituationen zurück geworfen werden in der ich das Bild gemalt habe. Das Malen gleich dem Erstellen einer Zeitkapsel.“
Bildungsweg
  • 2016 Abitur, Helene Lange Schule, Schwerpunkte: Kunst, Deutsch und Geschichte
  • 2016/2017 FSJ an der Grundschule Ohmstede
  • 2018 Studium, Sonderpädagogik, Kunst und Medien Uni Oldenburg
Künstlerischer Werdegang
  • Zunächst autodidaktisch
  • 2016 im offenen Atelier, Kunstschule Oldenburg, bei Andrey Gradetchliev
  • 2018 Studium, Kunst und Medien
Kontakt: Instagram @carl_wiraeus

ÜBER DIE AUSSTELLUNG:

Farbe und ein sicherer Pinselstrich dominierten im Werk von Catharina Kirchner, und auch in den großformatigen Stadtansichten von Lea Reitemeyer spielte die Farbigkeit eine ebenso große Rolle wie der Farbauftrag. Die Auseinandersetzung mit der Gegenwart, in diesem Falle die besonderen  Lebensbedingungen in der Pandemie, wurden von Isabella Marquart mit einem sicheren Blick auf das durchaus auch humorvolle Detail in Form einer kurzen Bildgeschichte beleuchtet. Vielseitigkeit vom Porträt bis zur Illustration fand sich in den Arbeiten von Antonia Buddenberg. Jonas Haff beschäftigte sich mit einem klassischen Thema der Kunst, dem Selbstporträt, und forschte dessen Möglichkeiten aus. Matthias Einemann präsentierte Einzelbilder einer Illustrationsreihe zu der von ihm erdachten Geschichte „Der Nordmann – ein animiertes Hörbuch“. In der Skulptur von Tom Voss stehen sich Chaos und Ordnung gegenüber, während in den Malereien von Joschua Braun die Kontur und deren Auflösung, das Weiche und das Harte in einen ästhetisch eigenwilligen Kontrast treten. In klassischer Feinmalerei zeigte Carl Wiraeus im Wortsinn kuriose Objekte, die zwischen Lebewesen und Objekt zu existieren scheinen und Anklänge an den Surrealismus erahnen lassen. In das Genre der Objektkunst einzureihen sind die Arbeiten von Greta Krassuski, die eine Künstlerpuppe erstellte, die die Grenzen zwischen der Fröhlichkeit eines Harlekins und dem Diabolischen verwischt, und Sebastian Schrader präsentierte ein vor Dynamik strotzendes Modell einer Theaterkulisse. So überraschend und vielfältig wie die verwendeten Techniken waren die jeweiligen Themen, die individuellen Herangehensweisen und die allgemein hohe Qualität der Arbeiten der jungen Kunstschaffenden. (Dirk Meyer, 2021)