Einmal um die ganze Welt…

KINDER STELLEN AUS!

11.06-19.06.2024 Foyer Kinderbibliothek, Peterstraße 1, 26121 Oldenburg Montag-Freitag 11:00-18:00| Samstag 11:00-14:00 Eintritt frei

„Über mehrere Monate haben die Kinder gemeinsam mit Kulturschaffenden zu den Themen Wald, Wasser und Erde gearbeitet. Die drei städtischen Kindertagesstätten Harreweg, Klingenbergstraße und Sperberweg in Kreyenbrück initiierten das Projekt gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg im Rahmen der Frühkindlichen Kulturellen Bildung.

Kunstwerke rund um Naturschutz, Nachhaltigkeit und Naturerleben
Zu Beginn des Projektes haben die Kinder Museen und Aquarien besucht und Ausflüge in die Natur gemacht. Dies bildete die Grundlage für die Auseinandersetzung mit den Themen Umwelt, Naturschutz, Nachhaltigkeit und Naturerleben. Gemeinsam mit der Oldenburger Kunstschule, der Filmbildung vom Medienbüro Oldenburg und der Kunstpädagogin Laura Keppel konnten sie sich dann kreativ ausleben. Wie unterschiedlich die dabei entstandenen Kunstwerke sind, lässt sich nun in einer Ausstellung erleben.

Ausstellung vom 11. bis 19. Juni
Die Eröffnung findet am Dienstag, 11. Juni, um 15.30 Uhr im Foyer der Kinderbibliothek am PFL in der Peterstraße 1 statt. Hierzu sind alle interessierten Oldenburgerinnen und Oldenburger herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird bis zum 19. Juni für die Öffentlichkeit geöffnet sein“ (Pressetext Stadt Oldenburg).

Gefördert wurde das Projekt von der Oldenburgischen Landschaft, der EWE-Stiftung, der LzO und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

 

Die Oldenburger Kunstschule hat mit über 90 Kindern zum Thema Wasser gearbeitet und die abschließende Ausstellung kuratiert und aufgebaut (Projektleitung Annekathrin Scheer). Zu erleben ist die Mitmach-Ausstellung vom 11-19. Juni im Foyer der Kinderbibliothek, Peterstraße 1, Montag-Freitag 11:00-18:00 Uhr und Samstag 11:00-14:00 Uhr – EINTRITT FREI

Wir freuen uns auf euch!

Kostenlos!

Sie können:          Sticktechniken lernen
                               kreativ sein
                               Ruhe finden
 
Sie müssen:          nichts mitbringen
                               nichts bezahlen

2. Projektstipendium

2024

Partizipative Kunst und Innenstadtraum

Gordon Endt

Das Projektstipendium der Oldenburger Kunstschule e.V.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Künstlerische Impulse zur Innenstadtentwicklung

Gordon Endt

2. Projektstipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V.

Künstliche Intelligenz (KI) kann auch Kunst, behaupten zumindest diverse Anbieter. Von midjourney über artsmart bis hin zu DeepAi bieten mehr und mehr Apps und Webseiten an, mit nur wenigen Klicks beliebig viele Kunstwerke erzeugen zu können. Bildende Künstler reagieren auf diesen Trend gespalten. Denn immer schwingt die Frage mit, ob ein kreativer Prozess, der nicht menschlich ist, auch Kunst hervorbringen kann. Oder andersherum: Wie kreativ ist ein Künstler, wenn er Künstliche Intelligenz nutzt?

Der Medienkünstler Gordon Endt, seit April Stipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V., beantwortet diese Frage differenziert. Er sieht keine Konkurrenz zwischen Mensch und Maschine, im Gegenteil:

„Dank KI-Technologien werden neue Formen der Zusammenarbeit möglich gemacht, weil große Mengen von Daten verarbeitet werden können. Künstliche Intelligenz in Zusammenarbeit mit menschlicher Kreativität ermöglicht ein künstlerisches Arbeiten, bei dem viele Beteiligte gemeinsam ein Werk schaffen.“

Für Gordon Endt stellt sich KI als Partnerin dar, die die komplizierten Rechen- und Verarbeitungsprozesse übernimmt. Das macht den Weg frei für große Vorhaben. Entsprechend plant Gordon Endt, Absolvent der HBK Braunschweig, einen KI-gestützten Film für und mit den BürgerInnen der Stadt Oldenburg zu entwickeln. Unter dem Titel CCCC (“Creative Commons Crowd Canvas”) lädt der Künstler Gordon Endt alle BesucherInnen der Innenstadt ein, sich aktiv an dem Kreativprozess zu beteiligen. Dank der KI kann dabei wortwörtlich alles verarbeitet werden: Geschichten, Bilder, Fakten, oder Geräusche: Das Material wird im Studio 10 gesammelt.

Die Beiträge werden durch KI-Software ausgewertet, komprimiert und fließen wieder in den kreativen Prozess ein.

Letztendlich versteht sich Gordon Endt als eine Art Regisseur der die KI programmiert und ihre Produkte bewertet und final zu einem Film komponiert. Er arbeitet dabei im Grenzbereich zwischen ureigener menschlicher Kreativität und digitaler Datenanalyse.

 

Mit seinem Filmvorhaben ist Gordon Endt von einer Jury zum 2. Projektstipendiaten der Oldenburger Kunstschule e.V. ausgewählt worden.

„Mit Gordon Endt haben wir einen Künstler gewinnen können, der KI als künstlerisches Werkzeug zu nutzen versteht. Gleichzeitig ist ihm die Bedeutung der Technik bewusst, denn sie fordert eine Antwort auf die Frage nach dem Menschlichen am Ende dieses künstlich-künstlerischen Prozesses.“ sagt Stipendiumsleiter Georg Lisek. „KI ist längst in unserem Alltag, aber noch lange nicht in unserem Bewusstsein präsent.“ Für ihn sei es jetzt geboten, sich mit den Möglichkeiten aber auch mit den ethischen Konsequenzen der Nutzung von KI auseinanderzusetzen, ganz praktisch und eben auch aus der künstlerischen Perspektive. Die Oldenburger Kunstschule e.V. schafft mit ihrem Stipendienprogramm ein Forum genau dafür.

 

In der Zeit seines Stipendiums von April bis November 2024 wird Gordon Endt sein Atelier im Studio 10 in der Langen Straße 10 einrichten. Das Studio wird zum Dreh- und Angelpunkt des Films; es wird zum Schnittraum, zur Bühne, Musik- und Animationsstudio. Interessierte können jederzeit die einzelnen Schritte der Filmproduktion beobachten und selbst mitwirken.

 

Gordon Endt hat in Braunschweig Freie Kunst studiert und 2023 seinen Master in Visual Arts und Multimedia an der UPV in Valencia gemacht.

 

Gordon Endt ist von April bis November 2024 Stipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V.

Link zur Webseite von Gordon Endt.

 

Link zur Webseite von Gordon Endts Projektvorhaben



Studio 10

Lange Straße 10

Innenstadt (beim Bronzepferd)


Öffnungszeiten Studio 10

Do. – Fr. 12-18Uhr

Stipendiat Gordon Endt

In Kooperation mit:

unterstützt durch:

Das Atelier wird gefördert durch:

Ferienlager der Oldenburger Kunstschule in Bissel

KUNSTCAMP!

21.06-24.06.2024

Im wunderschönen Schullandheim Bissel veranstalten wir diesen Sommer unser erstes KUNSTCAMP!

Mit:

  • 3 Übernachtungen, 4 Mahlzeiten/Tag
  • Kunstworkshops: draußen malen, Waldskulpturen und Buden bauen
  • Lagerfeuer und Nachtwanderung
  • und natürlich viel freie Zeit für Spiele, Freunde und die Ziegen 😉

Anreise ist am Freitag 21.06.2024 nachmittags (Uhrzeit wird noch festgelegt).

Abreise ist am Montag 24.06.2024 vormittags (Uhrzeit wird noch festgelegt).

Die An- und Abreise erfolgt durch die Eltern. Fahrgemeinschaften vermitteln wir im Vorfeld gern.

Geplant ist ein kurzer Infoabend für alle Eltern der Teilnehmenden.

Hier gibt es Impressionen zum Schullandheim Bissel.

Das Kunstcamp wird geleitet von Annekathrin Scheer und Georg Lisek.

 

In Kürze folgen an dieser Stelle weitere Informationen zu unserem ersten Kunstcamp!

Projekt

Digitales Arbeiten

Codingwerkstatt mit Grundschüler*innen

2023

An drei Tagen kurz vor Weihnachten 2023 besuchten die Drittklässler*innen der Röwekampschule die eigens eingerichtete Codingwerkstatt für Grundschüler.

Hier ging es ums Programmieren. Den Schüler*innen standen Laptops und Calliope Mini-Computer, eine Menge Kabel, Motoren und Schalter zur Verfügung. Daraus bauten sie Roboter und hauchten ihnen Leben ein, d.h. sie programmierten Gesichter und Textbausteine, Blinklichter und Töne. Sie entschieden, dass ein Lied ertönt, wenn man den roten Knopf drückt, ließen den Roboter traurig sein, wenn es dunkel wird, oder winken, wenn jemand vorbeiläuft. Dafür war einerseits digitales mathematisch/logisches Denken gefordert. Eine zugängliche Software hat allen Kindern einen guten Einstieg in die Welt des Programmierens bieten können.

Aber auch analoges handwerkliches Geschick war gefragt, spätestens als der Styroporschneider oder die Heißklebepistole zum Einsatz kamen.

Begleitet wurden die beiden Klassen von Profis aus (Medien-)Kunst und Programmierung.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms Schule:Kultur! der LKJ Niedersachens gefördert.

 

Die Codingwerkstatt für Gundschüler*innen wurde gefördert durch:

Wie kann Kulturarbeit nachhaltiger werden?

Vor dem Hintergrund der Neuordnung der Kulturförderung und dem Nachhaltigkeitsleitbild der Stadt Oldenburg bezieht die Oldenburger Kunstschule zusammen mit anderen freien Kulturinstitutionen Position. Gemeinsam wurden vier Ziele nachhaltiger Kulturarbeit formuliert:

ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT ÖKONOMISCHE NACHHALTIGKEIT SOZIALE NACHHALTIGKEIT KULTURELLE NACHHALTIGKEIT