Einmal um die ganze Welt…

KINDER STELLEN AUS!

11.06-19.06.2024 Foyer Kinderbibliothek, Peterstraße 1, 26121 Oldenburg Montag-Freitag 11:00-18:00| Samstag 11:00-14:00 Eintritt frei

„Über mehrere Monate haben die Kinder gemeinsam mit Kulturschaffenden zu den Themen Wald, Wasser und Erde gearbeitet. Die drei städtischen Kindertagesstätten Harreweg, Klingenbergstraße und Sperberweg in Kreyenbrück initiierten das Projekt gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg im Rahmen der Frühkindlichen Kulturellen Bildung.

Kunstwerke rund um Naturschutz, Nachhaltigkeit und Naturerleben
Zu Beginn des Projektes haben die Kinder Museen und Aquarien besucht und Ausflüge in die Natur gemacht. Dies bildete die Grundlage für die Auseinandersetzung mit den Themen Umwelt, Naturschutz, Nachhaltigkeit und Naturerleben. Gemeinsam mit der Oldenburger Kunstschule, der Filmbildung vom Medienbüro Oldenburg und der Kunstpädagogin Laura Keppel konnten sie sich dann kreativ ausleben. Wie unterschiedlich die dabei entstandenen Kunstwerke sind, lässt sich nun in einer Ausstellung erleben.

Ausstellung vom 11. bis 19. Juni
Die Eröffnung findet am Dienstag, 11. Juni, um 15.30 Uhr im Foyer der Kinderbibliothek am PFL in der Peterstraße 1 statt. Hierzu sind alle interessierten Oldenburgerinnen und Oldenburger herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird bis zum 19. Juni für die Öffentlichkeit geöffnet sein“ (Pressetext Stadt Oldenburg).

Gefördert wurde das Projekt von der Oldenburgischen Landschaft, der EWE-Stiftung, der LzO und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

 

Die Oldenburger Kunstschule hat mit über 90 Kindern zum Thema Wasser gearbeitet und die abschließende Ausstellung kuratiert und aufgebaut (Projektleitung Annekathrin Scheer). Zu erleben ist die Mitmach-Ausstellung vom 11-19. Juni im Foyer der Kinderbibliothek, Peterstraße 1, Montag-Freitag 11:00-18:00 Uhr und Samstag 11:00-14:00 Uhr – EINTRITT FREI

Wir freuen uns auf euch!

WORKSHOPS

Kunst.Schul.Projekt 2024

mit Schüler*nnen und Lehrkräften der Grundschule Heiligengeisttor - Grundschule Bürgeresch - OBS Alexanderstraße - OBS Ofenerdiek - BTB Ferienbetreuung GS Dietrichsfeld und folgenden Künstler*innen: Carsten Aschenbruck - Joschua Braun - Claudia A. Cruz - Donka Dimova - Irmela Dvoracek - Helmut Feldmann - Olga Grigorjewa - Laura Keppel - Georg Lisek - Elena Ortega - Ulrike Schulte - Corinna Schmelter-Pourian - Navi Carolay Ugarte - Reiner Will - Timo Willen

Hand in Hand 

Carsten Aschenbruck

Was ist Liebe eigentlich, wodurch zeichnet sie sich aus und welche Symbole spiegeln die Liebe in ihrer Vielfalt dar? Antworten zu diesen Fragen fanden die Schüler*innen, indem sie die Bedeutung und Funktion der eigenen Hände und Arme näher betrachteten. Die Hände eines Menschen halten, tasten, berühren, spüren und spenden Wärme. Viele Hände halten die Gemeinschaft zusammen, geben Kraft, Unterstützung und drücken Verbundenheit aus.

So entstanden von den Schüler*innen jeweils eine Hand, die aus Drahtgeflecht und Gipsbinden gefertigt und mit Worten der Liebe beschriftet wurden. Diese Objekte stehen in ihrer Gesamtheit im Hier und Jetzt symbolisch für die Arme ausbreiten, sich umarmen, sich die Hände reichen, sich wertschätzen, sich wahrnehmen, zusammenhalten und gute Gefühle schenken.

OBS Alexanderstraße | 7c Lehrkräfte: Ulrike Heitkamp | Holger Sinagowitz Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Laith | Milan | Darla | Celina | Savelii | Mohammed Zied | Loreen | Leon

Liebesbilder

Joschua Braun

Liebe zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Für das Projekt stellte sich demnach die Frage, wie Liebe durch ein künstlerisches Medium präsentiert werden kann. Orientiert an politischen Botschaften der Liebe in Form von Fahnen und Transparenten auf leichten und dünnen Stoffbahnen, zeigen die Liebesbilder die Dimensionen von Liebe, die sich für die Beteiligten des Projekts als bedeutend erwiesen. So waren ausgewählte Themen, wie Selbstliebe oder Nächstenliebe, die Auswahl symbolhafter Bildelemente und eine malerische Umsetzung der Thematik zentrale Themen des Projekts „Liebesbilder“.

OBS Ofenerdiek | 7d Lehrkraft: Petra Stehr Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: ErJan | Alin | Heyam | Remas | Salam | Alesja | Precious | Marie | Nikita | Marlon | Cilina | Pepe | Mia-Lena | Ecaterina | Lasse

SUPER (in) POWER: LOVE

Eine Modekollektion zum Thema LIEBE

 Claudia A. Cruz

Die Liebe zur Umwelt, die Liebe zu Freunden, die Liebe zur Familie, die Liebe zur Herstellung und Schaffung von sinnvollen Dingen visualisierten die Schüler*innen anhand einer selbstkreierten, genähten, beklebten und mit Textilfarbe gestylten Modekollektion aus Secondhand-Kleidungsstücken.

OBS Alexanderstraße | 7e Lehrkräfte: Svenja Herpers | Anne König Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Khitam | Clara | Adrian | Mayada Khalaf | Malin | Malak Rawad Fatah | Nilas | Layan | Mohammed Mounib | Elias | Hiranur | Avin | Kyrylo | Snezhana Valentinova | Maksym | Davyd

LOVE SIGNS

Helmut Feldmann

Das Wort „Liebe“ wurde von den Schüler*innen in unterschiedliche Sprachen übersetzt und auf eine Druckplatte übertragen, welche mit Schneidewerkzeugen bearbeitet und mit unterschiedlichen Farbtönen auf Papier abgedruckt wurden. Nachdem sie ein Gefühl für die Technik und ihre Möglichkeiten erfahren hatten, kamen sie zu neuen Motivinhalten und Ideen, um diese auf größere Druckplatten umzusetzen. Hierzu entstanden sowohl Einzelarbeiten als auch ein Gemeinschaftswerk. Gesprächsrunden stellten sich als wertvoll dar, um das Thema zu vertiefen und als Team ein ganz tolles Ergebnis präsentieren zu können.

Von Helmut Feldmann an die Schüler*innen: „Very well done!“

OBS Alexanderstraße | 7d Lehrkräfte: Nicole Weisner | Christian Dierking | Silvia Gramsch Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Husam | Mohammed | Sevda | Medina | Asel Nas | Tamira | Ayman | Kaitlin | Tiara | Durin

Das Dazwischen kann uns auch zusammenbringen

 Olga Grigorjewa

In der Liebe, egal ob es eine Liebesbeziehung, eine platonische Liebe oder einfach eine zwischenmenschliche Liebe ist, versuchen wir Menschen uns zu begegnen, in Beziehung zu treten und diese Liebe zu halten. Es ist nicht immer einfach. Manchmal ist etwas dazwischen. Das Dazwischen kann eine minimale Entfernung zwischen uns darstellen, sie kann aber auch eine große Distanz sein. Das Dazwischen kann uns auch näherbringen, wenn wir es benennen, darüber sprechen, dem Dazwischen eine Form geben, sie als Brücke zu anderen betrachten.

Performativ und skulptural wurde mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet. Es ging darum Verbindungen zwischen den Personen aufzubauen, die bestimmte Gefühle darstellten, und diese zu untersuchen. Der Mensch wurde zum Teil der Skulptur und erzählte auf diese Weise von Beziehungen.

OBS Alexanderstraße | 7d Lehrkräfte: Nicole Weisner | Christian Dierking Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Ala | Ramez | Jad | Maximiliam | Kamar | Alaa | Yousef | Aylin | Virland | Snor | Roman | Luca | Ayham | Tiara | Durin

Poesie:wärme:kissen & Liebesmobilé

Donka Dimova/ Elena Ortega

Selbstliebe und Akzeptanz, Freundschaft, Familie und geschenkte Liebe waren die Hauptthemen von Gesprächen und kreativen Übungen. Im Fokus der Arbeit war die Erweiterung des Liebesbegriffs außerhalb der Klischees. Dabei war es wichtig das Gefühl von Zuneigung in eigenen sprachlichen Bildern auszudrücken und gleichzeitig die Vielfältigkeit des Gefühls „Liebe“ zu verdeutlichen. Die Gedanken wurden in künstlerischen Arbeiten und Gedichten festgehalten und später auf Stoff und in einer Installation gestaltet. In freier Atelieratmosphäre wurden gemeinsam Symbole, Skulpturen und Objekte gestaltet. Liebesbriefe, weiche Lieblingswörter, Tonminiaturen zu einer Lieblingsbeschäftigung, Papierblumen mit versteckten Liebesbotschaften schweben dabei im Raum. Die Zuschauenden können die verschiedenen Bewegungen und Veränderungen der Liebe erleben. 

OBS Alexanderstraße | 7a Lehrkräfte: Waltraud Wehage | Bettina Ley-Grebe Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Shahed | Aliya | Mouham adou Mouctar | Ismael | Lamis Khalaf | Lotte | Kan | Aliyah | Sam | Aslam | Ranya Hazim | Mia | Medina | Mohammed  Phong Khac | Tomasz | Stefka Kyazim | Andrej | Samantha

Liebe und Lieder

Poesie, Handschrift und Textcollage

Irmela Dvoracek

In diesem Workshop war geplant, anhand von Gedichten und Liedtexten die unterschiedlichen Aspekte und Darstellungsweisen der ‚Liebe‘ zu untersuchen, um in der Auseinandersetzung mit dem Thema die eigenen Gefühlslandschaften als Grundlage für Empathie zu erkennen und in kleinen Collagen zum Ausdruck zu bringen. Aus handschriftlichen Notizen, Skizzen, Bild- und Textfragmenten entstanden poetische Blätter, die mosaikartig Gedanken und Ideen veranschaulichen, Antworten suchen und nicht zuletzt Fragen aufwerfen.

OBS Alexanderstraße | 7b Lehrkräfte: Beyza Arndt | Katharina Weihrauch Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Rahaf | Hussein Ali Khaleel | Samuel | Tadion | Jeff Cyrex | Asmin | Victoria | Renas Akram | Aylin | Sipan | Diana | Tieba | Darian Robert | Dilvan | Dmytro

Bei mir hast du einen Stein im Brett

Ulrike Schulte

Ein Mensch, der einem zur Seite steht (wie ein Stein dem anderen) hat bei uns einen Stein im Brett. Mit Hilfe von auch ambivalenten Sprichwörtern zum Thema Liebe und durch das Gespräch über den Sinn der Sprüche, bekamen die Kinder einen Zugang zu ihrer Vorstellung von Liebe und entwickelten Ideen für eine anschauliche Umsetzung.

Jedes Kind gestaltete dazu seinen „Setz-Kasten“ mit einem Sprichwort und einem gezeichneten Selbstporträt als Bildhintergrund, welches mit der „besseren Hälfte“ ergänzt wurde – das kann der Opa sein, die beste Freundin oder auch der Hund der Familie.

GS Dietrichsfeld | 1. – 4. Klasse Betreuende: Sybille Goslau | Susanne Linke Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Emilie | Emma | Jacob | Klara | Ria | Yonas | Charlotte | Sina | Anni | Anna | Teeske | Hagen | Lennja | Raik | Johanna | Jule | Jonte | Tilda | Mira

LIEBE – welch ein großes Wort!

Laura Keppel

12 Viertklässler*innen haben sich, gemeinsam mit der Künstlerin, auf vielfältige Art und Weise mit dem Wort, dem Gefühl und dem Inhalt von LIEBE, FREUNDSCHAFT, ZUSAMMENHALT UND TEAMARBEIT beschäftigt und auseinandergesetzt.

Im Laufe des Projektes rückte das eigene Erleben dieser Begrifflichkeiten immer mehr in den Vordergrund: Absprachen bei der gemeinschaftlichen Gestaltung eines großen Bildes, dass Einbinden der fremdsprachigen Mitschüler*innen in die Gruppenarbeit, oder auch beim gemeinsamen Aufräumen am Ende des Tages. Zu sehen sind abstrakte, gestalterische Annäherungen in Wort und Bild. Die Suche nach der LIEBE an den persönlichen Wohlfühlorten oder dort, wo wir sie am wenigsten vermuten.

Fazit: LIEBE IST IMMER • LIEBE IST ÜBERALL • LIEBE IST GEMEINSCHAFT

GS Bürgeresch | 4b Lehrkraft: Lara Skruodies Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Alimar | Robert | Eman | Celine | Felix | Julius | Sascha | Lenn | Kamila | Myroslava | Hannes | Klara

Die Welt, die ich liebe

Georg Lisek

Wenn Du eine Welt kreieren könntest, nur mit Dingen, die Du liebst, wie sähe sie dann aus? Mit dieser Ausgangsfrage gingen die Jugendlichen in kleinen Teams oder allein an die Fertigung großer Tableaus heran. Wie Bühnenbilder muten die großformatigen schwarz-weiß-Malereien an. In diese Ausschnitte hinein könnten sich die jugendlichen Protagonist*innen selbst stellen, als Teil ihrer Welt. Die gewählten Motive geben Aufschluss darüber, womit sich die Jugendlichen verbunden fühlen. Ein gewisser Schlag Romantik ist nicht abzustreiten. Es finden sich viele Motive aus Comic und aus Computerspiel, kaum aus der realen Welt also, was uns zu denken gibt.

OBS Ofenerdiek | 7c Lehrkraft: Petra Stehr Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Jantje | Nariman | Lara F. | Lara H. | Sophie | Leland | Laura | Lysann | Nico | David Lam Hung | Stefanie | Tobias | Niklas

LIEBE als lebendige Skulptur

Navi Carolay Ugarte

Mit verschiedenen Tanztechniken wie Jam, Kontakt, Spiegeltechnik und Tanztheater-Improvisation, arbeiteten die Jugendlichen an ihrer eigenen Interpretation der Liebe. Wenn diese Sichtweisen Farben und Formen hätten, wie könnten sie mich inspirieren? Wie könnte ich mit meiner Liebe malen und Liebe mit der Form meines Körpers ausdrücken?

In dem performativen Film gibt es verschiedene lebendige Skulpturen, die die Verbindung und das Vertrauen darstellen. Die Verbindung zu mir selbst, zu meinen Mitschüler*innen und meiner Umgebung.

OBS Alexanderstraße | 7c Lehrkräfte: Ulrike Heitkamp | Holger Sinagowitz Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Walaa | Alisar | Sam | Damian | Hayana | Hermine | Davin-Dastan | Mark | Yamar Basheer Sheebo | Safa

Lovestories

Georg Lisek

Spätestens wenn das blaue Knet-Monster auf dem brennenden Hochhaus die geliebte Legofrau schützend in seine Arme schließt, um sie vor dem Flammentod zu bewahren, ist klar: Liebe ist krass. Das schildern die Kinder in ihren Animationsfilmen ganz eindrücklich und aus verschiedenen Perspektiven. Da geht es um das Feiern innigster Freundschaft, das gemeinsame Durchleben von Abenteuern und das Betrauern des Verlustes von Geliebten. Die Kinder verbinden Liebe hier mit starker Verbundenheit, die schnell beschlossen, mit starken Emotionen besetzt und durchaus fragil ist. Dass Liebe schön und Eifersucht doof ist, gilt dabei für alle, egal ob Playmobilfigur, Schleichtier oder Fingerpuppe.

Grundschule Heiligengeisttor | 3a Lehrkraft: Hedda Hein Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Felix | Elias | Collin | Adriena | Elin | Clara | Hetje | Alma | Jona

Da fällt mir doch ein Stein vom Herzen

Reiner Will

168 Steine wurden so bemalt, dass immer zwei von ihnen zusammengehören:Ähnlichkeit, Gegensätze oder Teil eines größeren Ganzen – wie sich Ihre Zusammengehörigkeit definiert, war die Entscheidung der Kinder.  Über gestalterische Zusammenhänge näherten sich die Schüler*innen und der Künstler dem Thema Liebe an,ohne es direkt anzusprechen, denn dies geschah vor allem im zweiten Workshop „Bei mir hast du einen Stein im Brett”. Die 84 Steine warten nun darauf, dass deren Gegenpart, der in der Stadt von den Schüler*innen ausgelegt wurde, von einem Finder zurückgebracht wird. Die Fotos zeigen die bunten und interessanten Paare vor ihrer Trennung.  Sollten Steine zurückkommen, erhalten die Überbringer als Dankeschön das Foto des wiedervereinten Steinpaares.   

GS Dietrichsfeld | 1. – 4. Klasse Betreuende: Sybille Goslau | Susanne Linke Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Emilie | Emma | Jacob | Klara | Ria | Yonas | Charlotte | Sina | Anni | Anna | Teeske | Hagen | Lennja | Raik | Johanna | Jule | Jonte | Tilda | Mira  

Das Bilderhaus der Liebe

Unterschiedliche Arten von Liebe verstecken sich in diesen „Bausteinen“.

Timo Willen

Die Schüler*innen sammelten ohne große Vorbesprechung ganz allgemeine Eindrücke und Definitionen von Liebe, die sie im weiteren Prozess mit Symbolen der Liebe zu Dingen – wie Filme, Kuscheltiere oder auch Essen-, Personen und schließlich mit der Selbstliebe ergänzten. In der Projektwoche entstanden bunte, vielfältige Einzelstücke, die mit Bunt- und Filzstiften, mit bunten Papieren oder auch Radierungen gestaltet wurden. Auch private Fotos oder Ausschnitte durften eingebracht werden. Aus allen einzelnen Bausteinen bauten die Schüler*innen ein Fundament der Liebe.

GS Heiligengeisttor | 3a Lehrkraft: Hedda Hein Fotos: Carolin Werel

Schüler*innen: Charlotte | Selma | Pauline | Kaspar | Jan | Ilyes | Moaad | Theo | Haje | Sophia

Die Oldenburger Kunstschule e.V. wird gefördert durch die Stadt Oldenburg, Amt für Kultur, Museen und Sport. Finanziell unterstützt wurde das Projekt „Liebe gut, alles gut?“ (Februar – April 2024) von der Oldenburgischen Landschaft, dem Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Konzept, Organisation und Durchführung durch die Oldenburger Kunstschule e.V. | Projektleiterin: Annekathrin Scheer 

Kostenlos!

Sie können:          Sticktechniken lernen
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Sie müssen:          nichts mitbringen
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Kunst.Schul.Projekt 2024

LIEBE GUT, ALLES GUT?

Welche Bedeutung geben Kinder und Jugendliche der Liebe – in ihrem Alltag, in ihrer Familie, in ihren Freundes- und Feindeskreisen, in der Welt und für sich selbst?

Die Oldenburger Kunstschule e.V. nahm das Kunst.Schul.Projekt „LIEBE gut, alles gut?“ als Rahmen, um eine Generation, die von digitalen Mainstreammedien geprägt ist, nach ihrem Verhältnis zu Liebe zu befragen.

Von Februar bis April 2024 setzten sich 200 Schüler*innen aus unterschiedlichen Schulen und Stadtteilen unter Anleitung von 15 professionellen Künstler*innen mit der Macht der Liebe und deren Potential, aber auch Bedrohungen, Einschnitten und Konflikten, die die sozialen Beziehungen beeinflussen, auseinander. Die Ergebnisse der WORKSHOPS wurden in einer öffentlichen Abschlussausstellung im CORE in Oldenburg vom 23.04.-04.05.2024 präsentiert.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Oldenburgischen Landschaft, dem Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Oldenburger Kunstschule e.V. wird gefördert durch die Stadt Oldenburg, Amt für Kultur, Museen und Sport. 

Konzept, Organisation und Durchführung durch die Oldenburger Kunstschule e.V. | Projektleiterin: Annekathrin Scheer  Fotos: Carolin Werel

Einblicke in die WORKSHOPS findet ihr hier >>

 
 

Teilnehmende Schulen:

Grundschule Heiligengeisttor

Grundschule Bürgeresch

OBS Alexanderstraße

OBS Ofenerdiek

BTB Ferienbetreuung GS Dietrichsfeld

Teilnehmende Künstler*nnen:

Carsten Aschenbruck

Joschua Braun

Claudia A. Cruz

Donka Dimova

Irmela Dvoracek

Helmut Feldmann

Olga Grigorjewa

Laura Keppel

Georg Lisek

Elena Ortega

Ulrike Schulte

Corinna Schmelter-Pourian

Navi Carolay Ugarte

Reiner Will

Timo Willen

2. Projektstipendium

2024

Partizipative Kunst und Innenstadtraum

Gordon Endt

Das Projektstipendium der Oldenburger Kunstschule e.V.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Künstlerische Impulse zur Innenstadtentwicklung

Gordon Endt

2. Projektstipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V.

Künstliche Intelligenz (KI) kann auch Kunst, behaupten zumindest diverse Anbieter. Von midjourney über artsmart bis hin zu DeepAi bieten mehr und mehr Apps und Webseiten an, mit nur wenigen Klicks beliebig viele Kunstwerke erzeugen zu können. Bildende Künstler reagieren auf diesen Trend gespalten. Denn immer schwingt die Frage mit, ob ein kreativer Prozess, der nicht menschlich ist, auch Kunst hervorbringen kann. Oder andersherum: Wie kreativ ist ein Künstler, wenn er Künstliche Intelligenz nutzt?

Der Medienkünstler Gordon Endt, seit April Stipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V., beantwortet diese Frage differenziert. Er sieht keine Konkurrenz zwischen Mensch und Maschine, im Gegenteil:

„Dank KI-Technologien werden neue Formen der Zusammenarbeit möglich gemacht, weil große Mengen von Daten verarbeitet werden können. Künstliche Intelligenz in Zusammenarbeit mit menschlicher Kreativität ermöglicht ein künstlerisches Arbeiten, bei dem viele Beteiligte gemeinsam ein Werk schaffen.“

Für Gordon Endt stellt sich KI als Partnerin dar, die die komplizierten Rechen- und Verarbeitungsprozesse übernimmt. Das macht den Weg frei für große Vorhaben. Entsprechend plant Gordon Endt, Absolvent der HBK Braunschweig, einen KI-gestützten Film für und mit den BürgerInnen der Stadt Oldenburg zu entwickeln. Unter dem Titel CCCC (“Creative Commons Crowd Canvas”) lädt der Künstler Gordon Endt alle BesucherInnen der Innenstadt ein, sich aktiv an dem Kreativprozess zu beteiligen. Dank der KI kann dabei wortwörtlich alles verarbeitet werden: Geschichten, Bilder, Fakten, oder Geräusche: Das Material wird im Studio 10 gesammelt.

Die Beiträge werden durch KI-Software ausgewertet, komprimiert und fließen wieder in den kreativen Prozess ein.

Letztendlich versteht sich Gordon Endt als eine Art Regisseur der die KI programmiert und ihre Produkte bewertet und final zu einem Film komponiert. Er arbeitet dabei im Grenzbereich zwischen ureigener menschlicher Kreativität und digitaler Datenanalyse.

 

Mit seinem Filmvorhaben ist Gordon Endt von einer Jury zum 2. Projektstipendiaten der Oldenburger Kunstschule e.V. ausgewählt worden.

„Mit Gordon Endt haben wir einen Künstler gewinnen können, der KI als künstlerisches Werkzeug zu nutzen versteht. Gleichzeitig ist ihm die Bedeutung der Technik bewusst, denn sie fordert eine Antwort auf die Frage nach dem Menschlichen am Ende dieses künstlich-künstlerischen Prozesses.“ sagt Stipendiumsleiter Georg Lisek. „KI ist längst in unserem Alltag, aber noch lange nicht in unserem Bewusstsein präsent.“ Für ihn sei es jetzt geboten, sich mit den Möglichkeiten aber auch mit den ethischen Konsequenzen der Nutzung von KI auseinanderzusetzen, ganz praktisch und eben auch aus der künstlerischen Perspektive. Die Oldenburger Kunstschule e.V. schafft mit ihrem Stipendienprogramm ein Forum genau dafür.

 

In der Zeit seines Stipendiums von April bis November 2024 wird Gordon Endt sein Atelier im Studio 10 in der Langen Straße 10 einrichten. Das Studio wird zum Dreh- und Angelpunkt des Films; es wird zum Schnittraum, zur Bühne, Musik- und Animationsstudio. Interessierte können jederzeit die einzelnen Schritte der Filmproduktion beobachten und selbst mitwirken.

 

Gordon Endt hat in Braunschweig Freie Kunst studiert und 2023 seinen Master in Visual Arts und Multimedia an der UPV in Valencia gemacht.

 

Gordon Endt ist von April bis November 2024 Stipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V.

Link zur Webseite von Gordon Endt.

 

Link zur Webseite von Gordon Endts Projektvorhaben



Studio 10

Lange Straße 10

Innenstadt (beim Bronzepferd)


Öffnungszeiten Studio 10

Do. – Fr. 12-18Uhr

Stipendiat Gordon Endt

In Kooperation mit:

unterstützt durch:

Das Atelier wird gefördert durch:

Ferienlager der Oldenburger Kunstschule in Bissel

KUNSTCAMP!

21.06-24.06.2024

Im wunderschönen Schullandheim Bissel veranstalten wir diesen Sommer unser erstes KUNSTCAMP!

Mit:

  • 3 Übernachtungen, 4 Mahlzeiten/Tag
  • Kunstworkshops: draußen malen, Waldskulpturen und Buden bauen
  • Lagerfeuer und Nachtwanderung
  • und natürlich viel freie Zeit für Spiele, Freunde und die Ziegen 😉

Anreise ist am Freitag 21.06.2024 nachmittags (Uhrzeit wird noch festgelegt).

Abreise ist am Montag 24.06.2024 vormittags (Uhrzeit wird noch festgelegt).

Die An- und Abreise erfolgt durch die Eltern. Fahrgemeinschaften vermitteln wir im Vorfeld gern.

Geplant ist ein kurzer Infoabend für alle Eltern der Teilnehmenden.

Hier gibt es Impressionen zum Schullandheim Bissel.

Das Kunstcamp wird geleitet von Annekathrin Scheer und Georg Lisek.

 

In Kürze folgen an dieser Stelle weitere Informationen zu unserem ersten Kunstcamp!

Projekt

Digitales Arbeiten

Codingwerkstatt mit Grundschüler*innen

2023

An drei Tagen kurz vor Weihnachten 2023 besuchten die Drittklässler*innen der Röwekampschule die eigens eingerichtete Codingwerkstatt für Grundschüler.

Hier ging es ums Programmieren. Den Schüler*innen standen Laptops und Calliope Mini-Computer, eine Menge Kabel, Motoren und Schalter zur Verfügung. Daraus bauten sie Roboter und hauchten ihnen Leben ein, d.h. sie programmierten Gesichter und Textbausteine, Blinklichter und Töne. Sie entschieden, dass ein Lied ertönt, wenn man den roten Knopf drückt, ließen den Roboter traurig sein, wenn es dunkel wird, oder winken, wenn jemand vorbeiläuft. Dafür war einerseits digitales mathematisch/logisches Denken gefordert. Eine zugängliche Software hat allen Kindern einen guten Einstieg in die Welt des Programmierens bieten können.

Aber auch analoges handwerkliches Geschick war gefragt, spätestens als der Styroporschneider oder die Heißklebepistole zum Einsatz kamen.

Begleitet wurden die beiden Klassen von Profis aus (Medien-)Kunst und Programmierung.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programms Schule:Kultur! der LKJ Niedersachens gefördert.

 

Die Codingwerkstatt für Gundschüler*innen wurde gefördert durch:

Ausschreibung

2. Projektstipendium

der Oldenburger Kunstschule e.V.

2024

Bewerbungsdeadline: 28.01.2024

2. Projektstipendium 2024

der Oldenburger Kunstschule e.V.
in Kooperation mit der HBK Braunschweig

Die Oldenburger Kunstschule e.V. schreibt zum zweiten Mal ein Projektstipendium für professionelle Künstler*innen aus!

Das Projektstipendium der Oldenburger Kunstschule e.V.

Mit dem Projektstipendium lotet die Oldenburger Kunstschule e.V. eine Projektform aus, die eine junge soziale und ästhetische Kunstpraxis für den öffentlichen (Innenstadt-)Raum fordert und fördert. Das Projektstipendium erlaubt es, in einem begleiteten Rahmen Ideen zu entwickeln und zu realisieren. In den acht Monaten entstehen zusammen mit Bürger*innen und lokalen Institutionen Kunstprojekte, die auf den Kontext Bezug nehmen.

Diese Art von Kunstpraxis hat das Potential, Stadt selber zu machen und eigene Formen der Einmischung zu politisch und gesellschaftlich virulenten Themen zu finden. Verschiedene künstlerische Aktionen und Formate zum Thema fordern dazu auf, Bekanntes und Gewohntes aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Wahrnehmungsgewohnheiten werden aufgebrochen, neue Sicht- und Gestaltungsweisen werden zentral in der Stadt produziert, für jeden zugänglich und erlebbar. Es entsteht ein Bewusstsein dafür wie Stadt sich entwickelt und entwickeln kann.

Wer kann sich bewerben?

Für das Projektstipendium der Oldenburger Kunstschule e.V. können sich ausschließlich Alumni der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bewerben.

Denkbar sind auch Bewerbungen von Duos oder Gruppen, die gemeinsame Projekte konzipieren und durchführen wollen (die Förderungssumme bleibt identisch).

Es besteht Residenzpflicht. Die monatliche Auszahlung des Stipendiums ist an einen konstanten Aufenthalt in Oldenburg gebunden, um eine intensive und produktive Auseinandersetzung mit Stadt und Bewohner*innen hinsichtlich des Projektvorhabens zu gewährleisten.

Der unmittelbare Austausch (d.h. der persönliche, zufällig entstehende, aber auch regelmäßig gesuchte Kontakt) mit Bürger*innen zu Inhalten und Umsetzung des Projektvorhabens ist ein wesentlicher Aspekt des Stipendiums. In diesem Sinne ist es wichtig, kunstvermittelnde Ansätze als Teil des künstlerischen Selbstverständnisses zu verstehen. Bedingung ist neben der Planung und Durchführung künstlerischer Aktionen/Projekte für Oldenburg (in der Innenstadt) auch die Bereitschaft für eine projektbegleitende kunstvermittelnde Praxis für und mit jungen Menschen.

Was wird gefördert:

Gefördert werden Kunstprojekte mit kommunikativem, partizipatorischem und/oder interaktivem Charakter, die explizit für Oldenburg entwickelt und im Verlauf des achtmonatigen Stipendiums durchgeführt werden. Inhaltlich sollen die Projektvorhaben Oldenburgs Stadtzentrum als Ausgangspunkt haben. Die inhaltlichen Zugänge können dabei historisch, tagesaktuell oder visionär sein und können sich auf Details oder den gesamten Innenstadtraum, architektonisch, oder zwischenmenschlich stützen. Gewünscht ist eine Auseinandersetzung mit dem Prozess der jüngeren Stadtentwicklung Oldenburgs. Gesucht werden ausschließlich öffentliche, ortsbezogene Kunstprojekte, die mindestens eine Oldenburger Institution als weiteren Projektpartner in die Planung und Durchführung miteinbeziehen. Größe und Art der Kooperationspartner ist dabei frei. Wünschenswert ist ebenfalls die Einbindung digitaler Medien in den Projektprozess. Ziel ist es, ein temporäres erlebbares und sichtbares Zeichen zu setzen für die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum.

Wir bieten:

Oldenburg ist eine Universitätsstadt mit einer kleinen, feinen Kulturszene sowie international anerkannten Kunstinstitutionen (Horst-Janssen-Museum, Edith-Russ-Haus, Oldenburger Kunstverein). Oldenburg ist eine Stadt, die groß genug ist, um ein komplexes Betätigungsfeld vorzufinden, und klein genug, um fokussiert zu arbeiten. Den Projekten im Rahmen des Stipendiums ist die Aufmerksamkeit von Publikum und Presse garantiert.

Die Oldenburger Kunstschule e.V. unterstützt die Umsetzung der künstlerischen Projekte organisatorisch und technisch. Die Oldenburger Kunstschule e.V.  als gastgebende Institution ist für ihren Gastkünstler*in/nen da und beteiligt die Öffentlichkeit an diesem Prozess durch PR und ÖA.

Das Projektstipendium bietet einen Möglichkeitsraum für die Umsetzung von groß angelegten, experimentellen und originären Kunstprojekten in, für und mit der Stadt Oldenburg.

Das Stipendium ist mit 11.200,00 € dotiert. Die Auszahlung erfolgt monatlich zu je 1.400,00 €.

Für die Stipendiat*innen stehen Wohn- und Arbeitsräume zur Verfügung. Ein Materialgeld zur Realisierung ist nicht vorgesehen. Die Oldenburger Kunstschule e.V.  unterstützt die Gastkünstler*innen durch Finden von Sponsoren.

Über die Oldenburger Kunstschule:

Die Oldenburger Kunstschule ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der künstlerischen Bildung vornehmlich junger Menschen verschrieben hat. Seit 40 Jahren ist die Oldenburger Kunstschule an mehreren Orten in Oldenburg präsent und wird durch die Stadt Oldenburg institutionell gefördert. Neben einem breiten Kursprogramm für Kinder und Jugendliche hat die Kunstschule in den letzten Jahren vermehrt eine künstlerische Projektarbeit mit dem Fokus auf gesellschaftsrelevante Themen und den öffentlichen Raum der Stadt entwickelt. Das Projektstipendium ist für uns ein konsequenter Schritt, ernsthafte Beteiligungsstrukturen durch künstlerische Aktivität in der Stadt aufzubauen.

Bewerbungsverfahren:

Das Bewerbungsverfahren für das Projektstipendium der Oldenburger Kunstschule e.V. ist zweistufig. Die erste Stufe ist eine offene Ausschreibung, die sich an Alumni der HBK Braunschweig wendet.

Die erste Bewerbungsfrist endet am 28.01.2024.

Aus den Bewerber*innen der ersten Stufe lädt eine Jury drei Finalist*innen zu einem eintägigen Kolloquium am 13.02.2024 vor Ort in Oldenburg ein. Schwerpunkt des Kolloquiums wird neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Begehung der Oldenburger Innenstadt, der Austausch über die Projektvorhaben sein. Die Teilnahme am Kolloquium wird mit 500,00 € honoriert.

In der zweiten Stufe sind 3 Finalist*innen Anfang Februar eingeladen, ihre unter den Eindrücken des Kolloquiums weiterentwickelten Projektvorhaben einer Jury in Oldenburg vorzustellen. Unmittelbar im Anschluss entscheidet sich die Jury für ein Vorhaben.

Das Stipendium beginnt ab April 2024.

Über die Auswahl des Projektstipendiums entscheidet eine Jury, die sich aus Mitgliedern der Oldenburger Kunstschule e.V., der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft, der Stadt Oldenburg, der HBK Braunschweig, sowie externen Sachverständigen zusammensetzt.

Termine:

Bewerbungsdeadline: 28.01.2024

Erste Jurysitzung: 30.01.2024

Kolloquium und Begehung mit 3 Finalist*innen in Oldenburg: 13.02.2024

Zweite Jurysitzung mit Präsentationen der Finalist*innen voraussichtlich via Zoom: Ende Februar 2024

Unmittelbar im Anschluss entscheidet sich die Jury für ein Vorhaben.

Beginn des Stipendiums: 01.04.2024

Ende des Stipendiums: 30.11.2024

Was muss für die Frist am 28.01.2023 eingereicht werden?

  1. Ein ausgefüllter Bewerbungsbogen
  2. Eine Projektidee/Projektskizze, in der die Idee für das Projektvorhaben beschrieben wird (in Text und Bild/Zeichnung/Skizze, evtl. mit Links zu Videos, maximale Länge 3-5 Seiten).
  3. Ein Lebenslauf
  4. Ein Portfolio der künstlerischen/kunstvermittelnden Tätigkeiten (maximal 20 Seiten)

Bewerbungen bis einschließlich 28.01.2024 23.59 Uhr bitte auschließlich per Email an info@oldenburger-kunstschule.de

Für die Datenübertragung großer Dateien nutzen Sie bitte Dienste wie wetransfer, dropbox o.ä.

Rückfragen können Sie ebenfalls an info@oldenburger-kunstschule.de oder telefonisch unter 0441/87396 richten. Ansprechpartner ist Georg Lisek.

Oldenburger Kunstschule e.V.

Weskampstraße 7, 26121 Oldenburg

Telefon: 0441/87396 – Fax: 0441/87954

www.oldenburger-kunstschule.de

Erstaufführung von "Infraaktif“ -
einem Radiofeature von Jonas Meyburg

Ausstellungseröffnung
"OF NOT MOVING AT ALL"
Skulptur und Installation von Jonas Meyburg

Es ist soweit: Nach mehreren Monaten Vorbereitung wird der Sound- und Installationskünstler Jonas Meyburg seine explizit für Oldenburg entstandene, interaktive Klangcollage „Infraaktif“ öffentlich vorstellen. In Spaziergängen allein mit Kopfhörern oder gemeinsam mit großer Audiobox durch die Oldenburger Innenstadt wird die Stadt neu erlebt, bzw. neu erhört! Je nach Aufenthaltsort und Bewegungsrichtung verändert sich das Klangstück. Die spazierenden Hörer*innen beeinflussen so den Verlauf von „Infraaktif“. Es werden Stimmen, Klänge und Geräusche zu hören sein, zwischen harter Faktenanalyse und Poesie, verdichtet zu einem spannungsvollen Hörstück. Jonas Meyburg hat dafür in Oldenburg Interviews mit Expert*innen und Bürger*innen geführt, hat eine Märchenerzählerin eingeladen, hat Geräusche von Maschinen und dem Stadtalltag aufgenommen und Daten z. B. zum Stromverbrauch in der Innenstadt verarbeitet. Denn es geht in „Infraaktif“ um die Stadt Oldenburg selbst, beziehungsweise das, was ihr zugrunde liegt: Die Infrastruktur der Stadt. Rohre, Hähne, Leitungen, Sonden und Sensoren – es sind die unsichtbaren Protagonisten aller Oldenburger Geschichten.
Ihnen ist nun mit „Infraaktif“ ein interaktives Hörstück gewidmet, eine begehbare Klangcollage, die das unsichtbare Oldenburg hörbar macht.

Jonas Meyburg hat als Stipendiat der Oldenburger Kunstschule e.V. seit März 2023 im Studio 10 in der Langen Straße gearbeitet und beendet nun im Dezember 2023 seinen Stipendiumsaufenthalt. Abschließend eröffnet deshalb am 01.12.2023 die Ausstellung „OF NOT MOVING AT ALL“ mit Arbeiten von Jonas Meyburg.

Sie sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen! 

1. Erstveröffentlichung und Präsentation des Soundwalks „Infraaktif”

12.11.2023 14:00 – 18:00, feierlicher erster Rundgang um 15:00

19.11.2023 14:00 – 18:00

26.11.2023 14:00 – 18:00

im Studio 10, Lange Straße 10, 26121 Oldenburg öffentlicher Soundwalk jeweils um 15:00

2.„OF NOT MOVING AT ALL“, Ausstellung Skulptur und Installation, Arbeiten von Jonas Meyburg

01.12.2023 18:00 Vernissage

02.12.2023 – 16.12.2023

Di – Sa 15:00 – 19:00

im Studio 10, Lange Straße 10, 26121 Oldenburg

 

>>> weitere Informationen zum Projektstipendium

Projekt

Partizipation und Öffentlicher Raum

WERKSTATT:Stadt

2023

Die Oldenburger Kunstschule fragte in ihrem Projekt Werkstatt:Stadt im Herbst 2023 mehr als 60 Jugendliche nach ihren Vorstellungen für die Gestaltung der Häusing zwischen Galeria Kaufhof und der ehemaligen Bremer Landesbank. Ein Durchgangsort ohne Aufenthaltsqualität. Was braucht dieser Ort, um ein guter Ort zu sein? Was kann man tun, um hier gerne zu sein? Was macht die Innenstadt lebenswert?

In Zusammenarbeit mit den Künstler*innen Olga Grigorjewa und Lars Unger arbeiteten die Schüler*innen an Entwürfen, den Häusing künstlerisch-architektonisch zu beleben. Beteiligt waren je eine neunte Klasse der Liebfrauenschule, des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums sowie eine Gruppe der Oldenburger Jugendwerkstatt. Die Teilnehmer*innen entwickelten Entwurfsskizzen für architektonische Interventionen und überarbeiteten diese untereinander. Dabei wurden die Jugendlichen ermutigt in freier Assoziation zu skizzieren. Wie in einer Spirale haben sich die Ideen weiterentwickelt und zu einem Objekt destilliert, das schließlich die Tischlergruppe der Oldenburger Jugendwerkstatt gebaut und installiert hat. Das 5×7 Meter große Objekt mit Sitzmöglichkeiten und einer überdimensionierten Schneekugel spiegelte exemplarisch jugendliche Ideen und Wünsche für den städtischen Lebensraum wider. Die zukünftigen Nutzer der Innenstadt setzen damit ein künstlerisches Zeichen über den Anspruch auf Mitgestaltung ihres Lebensraumes.

In der Zeit vom 28.11.23 bis 20.12.23 war das vielbewunderte, begehbare Objekt ein öffentlicher Teil der Häusing. Parallel dazu konnten alle Entwürfe in einer Ausstellung im Stadtatelier der Kunstschule, direkt am Ende der Häusing, betrachtet und kommentiert werden. Das gesamte Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Konzept und Organisation lag bei der Oldenburger Kunstschule (Projektleitung: Stephanie Ritterhoff). Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit jeweils einer Klasse des Graf-Anton-Günter Gymnasiums (begleitende Lehrkraft Nina Gluth) und der Liebfrauenschule (begleitende Lehrkraft Gunda Tuchenhagen). „Unser Ziel war es, Stadtentwicklung mal ganz anders zu denken und aus bestehenden Konventionen auszubrechen“ (Georg Lisek, Oldenburger Kunstschule). Die Rückmeldungen der Teilnehmenden selbst wie auch von Lehrkräften der beteiligten Schulen bestätigen die positive Wirkung einer selbstwirksamen Arbeit in einem fremden, außerschulischen Wirkungsfeld.

Beteiligte Schulen: Liebfrauenschule, Graf-Anton-Günther-Gymnasium, Oldenburger Jugendwerkstatt 
Künstler*innen: Olga Grigorjewa und Lars Unger | Projektleitung: Stephanie Ritterhoff | Fotos von Izabela Mitwollen
LINK zur Dokukumentation von WERKSTATT:Stadt

Begehbares Kunstobjekt in Oldenburg zeigte Ideen für lebenswerte Innenstadtgestaltungen aus der Sicht von Jugendlichen

Seit 2017 leistet die Oldenburger Kunstschule Pionierarbeit (PERFECT ZONE und PERFECT OLDENBURG) im Themenfeld partizipativ-künstlerischer Interventionen in Oldenburg. Jugendliche werden befähigt und ermutigt, sich als gestaltend und selbstwirksam wahrzunehmen. Sie gestalten ihr eigenes Lebensumfeld und lernen dabei kreative Entscheidungen als Teil der Zukunftsgestaltung (an-)zuerkennen. Dazu gehören, neben medial gestützter Raumplanung, auch praktische Interventionen im öffentlichen (Lebens-)Raum der Jugendlichen.

Gefördert durch: